Archiv der Kategorie 'Empfehlungen'

7th Street. [Eine Videoempfehlung]

Nach langen  Wochen ohne Empfehlung muss ich euch heute ganz einfach dieses Video ans Herz legen. Die Musik? [Chinese Man] Ist  nicht schlecht und eigentlich auch durchaus wunderbar hörenswert. Aber was mich wirklich fasziniert hat, ist eben dieses Video. Und was soll ich jetzt noch drüber schreiben? Soll ich das Video interpretieren? Nein. Lieber nicht. Einfach am Besten nur ansehen, anhören und staunen!

Blue Sky Blues. [Eine Musikempfehlung]

Das hatten wir schon mal. Ryan Adams. Mit Sylvia Plath und dem Album Gold begann sie, meine große Liebe. Seit nunmehr 7 Jahren lausche ich seinen Worten und entdecke immer wieder etwas Neues. Nachdem ich nach und nach seine Alben zusammenkratzen kann, fand ich nun schließlich 29. Das dritte Album, welches innerhalb von einem Jahr erschien. Neben Cold Roses und Jacksonville City Nights eben sozusagen der krönende Abschluss.

Neben den wirklich ruhigen und beinahe schon intimen Liedern Starlite Diner und Elizabeth (You Were Born To Play That Part) (welches im Übrigen mein absoluter Favorit ist) findet sich darauf eben auch Blue Sky Blues. Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängerplatten, kommt Ryan Adams hier vollkommenen ohne den Cardinals aus. Und das merkt man auch. Zu den sanften Klängen von Klavier und Gitarre die wundervolle Stimme von Herrn Adams.

Born in the Eighties. [Eine Musikempfehlung]

Milow muss man heutzutage einfach kennen. Er ist im Radio, im Musikfernsehen und in den Zeitschriften. Überall einfach. Warum? Wegen Ayo Technology, einem Remake eines schon „alten“ Justin Timberlake und 50Cent-Liedes. Ich hätte es nicht sofort wieder erkannt, da es sich um zwei total unterschiedliche Lieder handelt. Denn Milow, ein belgischer Musiker, ist Singer/Songwriter. Und das war schließlich auch der Grund, warum ich mir das Album zugelegt habe.

Anfangs war ich, ehrlich gesagt, enttäuscht. Teilweise kam mir das Album zu poppig rüber, das meistgehörte Lied blieb „Ayo Technology“. Fürs Autofahren war es eigentlich vollkommen ungeeignet. Erst in den letzten Tagen begann ich wieder mit dem Album. Und von mal zu mal begann ich die Musik mehr und mehr zu lieben. Perfekter Gitarren-Pop, manchmal melancholisch, manchmal happy. Nachdem ich von Herrn Johnson (Jack Johnson) schon einige Zeit nichts mehr gehört habe, und das letzte Album nicht wirklich das war, was ich erwartete, bin ich froh, eine neue Sommer-Musik-CD gefunden zu haben. [Wobei mein Sommersoundtrack sowieso voll von neuen, genialen Liedern ist.]

Hier empfehle ich ganz ausdrücklich das Lied „Born in the Eighties“. Erstens weils mir mal beim Im-Hintergrund-Hören so ins Auge (?) gesprungen ist. Und zweitens, weil ich ja selbst auch in den Eighties geboren wurde. Nieder mit all den 68er-Songs. Die 80er-Jahre-Leute sind jetzt dran!

Mitgefühl. [Eine Musikempfehlung]

Ich bin ja immer noch der festen Überzeugung, dass Echt eine der großartigsten Bands des deutschsprachigen Raums waren und es bis heute noch sind. (Sag mal) Weinst du, Du trägst keine Liebe in dir oder eben auch Junimond (welches zu meiner ersten Liebeskummernummer wurde, als ich, von meiner Sandkistenfreundin enttäuscht, im 12. Lebensjahr in die Jugendherberge ging und das Radio aufdrehte) lassen mich selbst heute noch in tiefe Gedankenabgründe versinken. Ganz ehrlich.

Nun habe ich vor (es müssen wohl Monate gewesen sein, also: vor) Monaten mal bei André (ich würde ja gerne verlinken, aber der Blog ist sozusagen … ähm, weg) das folgende Video, und das Erste, woran ich dachte, war, dass mich das doch verdammt an Echt erinnert. Gefühlvoller Text, besserer Gesang und … und das ist die Hauptsache: zutiefst berührend.

Über André habe ich dann erfahren, dass die Band Ruben Cossani zu einem Teil (dem Leadsänger) aus dem Produzenten der Gruppe Echt bestand. Okay, das lässt nicht unbedingt Schlüsse auf seine Musik schließen. Aber ich war selbst überrascht von dem Gespür, dass ich in den letzten Jahren für Musik entwickelt habe.

Viele werden die Gruppe wahrscheinlich kennen. Sie war beim letzten Bundesvisionsongcontest mit dabei. Auf welchem Platz sie landeten? Keine Ahnung. Aber für mich waren sie sowieso schon im Vorhinein (auch wenn ich den Buvisoco nicht gesehen habe) meine Sieger. Sie haben – ja, man könnte beinahe so sagen – mein Herz erobert. Und auch wenn das kitschig klingt. So ist es eben. [Über etwaige Alben oder andere Lieder kann ich nicht sprechen, da ich nicht im Besitz dieser bin. Aber allein das Lied ist schon genial genug.]

Loneliness. [Eine Musikempfehlung]

Wusstet ihr überhaupt, dass die diesjährige Preisverleihung des britischen Musikpreises meinen Musikgeschmack für dieses Jahr grundlegend verbesserte? Neben Kings of Leon (die mir zwar bekannt waren, ich aber bisher nichts von ihnen hörte) und MGMT (deren Oracular Spectacular wundergenialst ist, aber dazu wahrscheinlich irgendwann später einmal mehr) war darunter auch eine Band namens Elbow.

Was gibt es über Elbow zu sagen? Fünf Typen aus England machen Musik. Und noch dazu: Was für eine! Die Stimme des Frontsängers, Guy Garvey erinnert mich irgendwie an jene von Mark Eitzel, dem Sänger der überaus genialen Gruppe American Music Club. Entstanden sind sie irgendwann in den 90ern, mehrere Alben sind bisher schon erschienen, sie erhielten mehrfach den Mercury Prize. Und wurden eben dieses Jahr bei den Brit Awards zur besten Band gewählt.

Wie kann man sich diese Musik vorstellen? Vielleicht … ja, vielleicht ist es eine perfekte Symbiose aus The Decemberists und dem American Music Club. Und wer diese beiden Bands kennt, weiß, dass dieser Mix zu einem genüsslichen Allroundpaket wird.

Und irgendwie muss man die Band auch einfach nur lieben, weil sie Ellbogen heißt.

Autumn Leaves. [Eine Musikempfehlung]

Eigentlich bin ich ja schon viel zu spät dran. Was ich euch eigentlich hier empfehlen möchte, liegt nun schon 3 Jahre zurück. Denn damals erschien mit These Streets das Debütalbum des damals 19jährigen Sänger und Songwriters Paolo Nutini. Ich erinnere mich sogar noch daran, wie oft dieser Name damals auch in verschiedenen Konversationen fiel. Aber Paolo Nutini war einfach noch nicht reif genug um auf mich treffen zu können. 

Und so entdeckte ich vor kurzem eben diese vor drei Jahren erschienene LP und nachdem ich es so einige Male rauf und runter spielen ließ, kann ich ganz klar eine sehr große Musikempfehlung aussprechen. Ob nun der Titelsong These Streets, oder Autumn, Million Faces oder Loving You. Herr Nutini klingt vor allem nicht wie ein 19jähriger. Aber hey, kaum ein junger Musiker klingt so jung wie er/sie ist.

Seine Stimme ist großartig, seine Songs manchmal wundervoll locker, ein anderes Mal berührend melancholisch. Deswegen wollte ich euch hier auch den Leckerbissen Autumn als Video hier lassen.  Aber seine offiziellen Videos auf YouTube sind gelöscht und so gibts hier seine neue Single Candy zum Probehören&sehen. Und so sage ich auch gleich mal, dass im Juni das neue Album von Paolo erscheinen wird.

Mondsafari. [Eine Musikempfehlung]

Die Luft zum Atmen wird manchmal knapp. Wenn Air mit ihren oft verliebt synthetischen Klängen, ihren melancholischen Wellen durch die Traumwelten ihrer Fantasie streichen. Amour, Imagination et Rêve. Wie auch immer.

Seit 1998 versorgen Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel mit ihren wundersamen Liedern. Moon Safari, das erste Album (und schließlich auch jenes Album, welches mich beinahe knapp ein ganzes Jahrzehnt später einholen wird) nimmt einen mit auf eine Reise. Sexy Boy, You Make It Easy, All I Need, Le Voyage de Penelope. Ich könnte ewig weiterplappern mit all diesen Liedern die schon auf dem Erstalbum zum Liebhaben einladen.

Seit ungefähr 3 Jahren, so schätze ich zumindest, befindet sich Air in meiner Media-Sammlung. Angestupst worden von Hannah, habe ich mich schnell in diese Musik verkrallt, habe nicht mehr los gelassen. Air schmückt gerade eben auch deswegen den Titel „Viertmeistgehörte Band“ von mir auf last.fm! 

Ob nun der Soundtrack zu Sofia Coppolas „The Virgin Suicides“ (mit dem grandiosen Playground Love) oder Talkie Walkie und Pocket Symphony. Air machen keine schlechte Musik. Und sind somit absolut empfehlenswert! 

Übrigens: Seit gestern gibt es auf YouTube auch eine Playlist namens „Musikempfehlungen“ mit allen Videos zu den hier vorgestellten Songs.

Und wenn die Welt. [Eine Musikempfehlung]

So wie ich damals, als 16- oder 17-Jähriger mehr oder weniger angeschwipst zuhause ankam und spät nachts noch kurz MTV kuckte und dabei Bright Eyes entdeckte [mit Lua], so passierte auch das Aufeinandertreffen mit diesem Sänger und Songwriter. Nur dass ich dieses Mal nüchtern, und es statt MTV wohl wahrscheinlich wdr war. Da spielte Philipp Poisel wahrscheinlich eine Stunde, singt seine Lieder. Voll Gefühl, voll Melancholie und auch oft voll naiver Lebensfreude. Er hat mich vom ersten Moment an berührt. Bis ich seinen Namen vergaß und somit auch nicht nach CDs oder Videos  im Internet kucken konnte.

Erst vor kurzem kam ich durch Zufall (und einer Facebook-Statusnachricht) wieder auf seinen Namen. Herr Poisel singt auf deutsch, ist 26 Jahre alt und unter Vertrag bei den Grönland Records, Herbert Grönemeyers eigenem Plattenlabel. Und er war es auch, der Poisel damals entdeckte. Glücklicherweise.

Allein schon die Titel der Lieder sind wundervoll. Wo fängt dein Himmel an. Wer braucht schon Worte. Als gäb’s kein Morgen mehr. Halt mich. Ich und du. Worum es dabei geht? Um Liebe. Und Philipp singt so wundervoll über Liebe, so eindringlich und herzzerreißend. Eine wundervolle Entdeckung (die wievielte dieses Jahr?) … und auf die CD, die ich mir bald bestellen werde, freue ich mich auch schon.

Wild Flowers. [Eine Musikempfehlung]

Nachdem all die letzten Musikempfehlungen sich um neue Entdeckungen drehten, muss das hier jetzt einfach mal sein. Ich möchte euch hiermit meine große Liebe vorstellen. Schon seit ungefähr sieben Jahren, und bis jetzt durchgehend ist die Liebe existent. Ryan Adams. 

Ryan Adams (wie Bryan nur ohne B) ist ein vierunddreißig Jahre alter Typ aus North Carolina (Jacksonville). Er ist Singer/Songwriter und seine Musik bewegt sich in Richtung Folk und Country. Hast du in den letzten Jahren bevorzugte Populärserien wie OC oder Scrubs gesehen,  kennst du ihn wahrscheinlich schon. Denn er ist der Typ, der das eigentlich unschlagbare Wonderwall total anders interpretierte und damit ein völlig neues Werk schuf. 

Mein erstes Album von ihm war „Gold“, damals 2002. Mit Sylvia Plath, Nobody Girl oder When the stars go blue. Ein Meisterwerk, vom ersten bis zum letzten Lied. Demolition und Rock’n'Roll hingegen zählen eindeutig nicht zu meinen Lieblingsalben. Aber seit 2005 veröffentlichte er 6 Alben (davon drei Alben in eben diesem Jahr 2005). Und jedes Album mit so vielen wunderbaren Songs. 

Und damit ihr nun auch etwas von Herrn Adams hört, habe ich mir eine Liveversion von Sylvia Plath ausgesucht. Lehnt euch zurück, genießt es. 

Analyse. [Eine Musikempfehlung]

Bevor ich diese Musikempfehlung anstimme, muss ich noch mal etwas weiter ausholen. Gibt es Blogger, die einen inspirieren? Und welche, deren Musikgeschmack definitiv sehr passend zum eigenen ist? Ja. Gibt es. hoch21 mit seinem damals gleichnamigen Blog und nun Alternativen hat mir schon so manchmal ein Lied ins Ohr gebloggt. Bis irgendwann die Band, der Sänger oder was weiß ich zu meinen Favorites of all time geworden sind.

Letztens stellte er ein großartiges Video auf seinen Blog. Und das ist hier auch meine Musikempfehlung des heutigen Tages. Analyse von Thom Yorke ist ein Prachtstück akustischer Gesangskunst. 

Nach heutiger Recherche kann ich nun mit einer neuen Weisheit auftrumpfen. Denn, ja … ich bin erst jetzt darauf gekommen, dass Herr Yorke der Cheffe von Radiohead ist. Natürlich eine meiner liebsten Bands. (Und aufmerksam geworden bin ich auf diese Band durch Hannah, ‘ne zweite Inspirationsquelle). In nächster Zeit werde ich mir sein Erstlingswerk als Solokünstler, The Eraser (erschienen im Jahre 2006) zulegen und mich hoffentlich weiter an seiner Musik erfreuen.

Nächste Seite »


Neon|Wilderness²

Twitter-Aktualisierungen

  • Nach diesem #nichtmeintag-Tag bin ich froh, in einer halben Stunde zuhause zu sein. 14 hours ago
  • Irgendwer hat den Hashtag #unsereuni zu Ernst genommen: Aus Veränderungswunsch wurde Besetzungswut. 14 hours ago
  • Tut mir Leid, liebe #unibrennt. Ich kann mich mit euch nicht mehr identifizieren. Irgendwie ist die Luft raus. 14 hours ago
  • Ich muss Menschen auslachen, die lächerliche Vergleiche machen. Ist aber auch auslachenswürdig. 15 hours ago
  • Wär' heut' wirklich nicht mein Tag, wäre ich wahrscheinlich in den Graz-Zug eingestiegen, eingeschlafen und erst in Graz draufgekommen. 15 hours ago

Neon|Wilderness³

vier

sieben

zehn

  • 161,635 Besucher