Jochen Distelmeyer – Soap & Skin – Moneybrother

12. Dezember 2009 – Kino Ebensee
Gestern Abend kam es zum Abschluss meiner genialen Konzertwoche. Nach Jochen Distelmeyer am Montag und Soap&Skin am Mittwoch konnte ich den krönenden Abschluss, Moneybrother, kaum erwarten. Und schrieb auch voller Vorfreude mit Sarah via Skype. Und sie, spontan wie sie immer ist, beschloss, mich zu diesem Konzert zu begleiten. Und da wir uns ja schon eine ganze Woche nicht mehr gesehen haben (und uns Unzähliges zu erzählen hatten), haben wir uns schon 2 Stunden vorher getroffen, sind nach Ebensee gefahren und waren dort unter den ersten zehn Leuten dort. Und so quatscht man und trinkt Radler und freut sich schon riesig auf den Schweden. Und dann erfährt man, dass es auch noch einen Support-Act geben solle.
Als dann die Tore zum Kinosaal geöffnet wurden, und wir auch gleich zwei perfekte Sitzplätze ergattern konnten, kam zuerst einmal das erste Wusch. Denn der Support Act, den ich noch nie in meinem Leben zuvor gesehen hatte, der aber eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Austrofred hatte, beeindruckte mich vom ersten Lied weg mit seiner außergewöhnlichen aber großartigen Stimme. Franz Nikolay aus Brooklyn | NY ist ein wunderbarer Entertainer, mit tollen Geschichten, einem ausgefallenen Aussehen, und einem furchtbaren moustache. Und so begeisterte er das vollkommen gefüllte Kino Ebensee mit Gitarre, Akkordeon und Banjo.
Nachdem es anschließend eine kurze Pause gab, füllte sich der Saal noch voller (nach 3 Konzerten in Ebensee muss ich sagen, dass er wohl noch nie so gefüllt war), bis endlich Moneybrother und die ganze Band die Bühne betraten und losrockten. Sarah und ich haben übrigens beschlossen, welche Musikrichtung das ist: schwedischer Feel-Good-Indie-Rock. All die bekannten und von mir geliebten Lieder wie „They’re buildung walls around us“, „It’s been hurting all the way“ und „Blow him back into my arms“ ließen mein Herz und meinen Körper hüpfen … ich war ernsthaft elektrisiert von dieser Musik.
Als wir nach dem Ende des Konzerts sofort beide CDs, also jene von Franz Nikolay und auch die Neue von Moneybrother kauften (je nur 10 Euro!) und wir das Verhalten der anderen Konzertbesucher beobachteten, gabs auch noch Fotos mit den Künstlern. Und Gespräche. Und nachdem Sarah und ich uns ein Battle lieferten, ob Moneybrother nun aus Göteborg oder aus Stockholm komme, freute ich mich, als er schließlich erzählte, dass er zwar von weiter oben her komme, nun aber in Stockholm leben würde. Jedes gewonnene Battle ist großartig. Vor allem gegen Sarah. Und nach all diesen wunderbaren Stunde habe ich Sarah noch zu ihrem Freund und ihren Freunden gefahren, und bei Chips und Leitungswasser (zum Abkühlen) den Abend großartig ausklingen lassen.
Und … man wird es mir kaum glauben, aber dieses Konzert ist wohl das Beste meiner gesamten Konzertwoche. Und das war nun wirklich ein genialer Abschluss!
















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