Menschen schenken mir nur allzu gerne etwas. Großartig übrigens, wenn sich diese Geschenke (oder nennen wir es: Gewinn) mit meinen Vorlieben überschneiden. Hurts, diese britische Band, die ich schon nach der ersten Singleauskopplung und dann noch mit einer CD-Kritik beehrte, machten vergangenen Montag Halt in Wien und ich war dabei.

Hurts who? Man sollte sie eigentlich kennen. Sind sie doch so etwas wie David Hasselhoff: In Großbritannien haben sie es mit ihren Lieder bestenfalls auf Platz 21 der Charts geschafft, während sie im deutschsprachigen Raum frenetisch gefeiert werden. Zu unrecht, wie ich meine – ihnen würde weltweite Bekanntheit wohl auch gut tun. Theo Hutchcraft, der Typ, der aussieht wie ein hübscher Max Raabe, hat zwar schon auf der Platte eine Wahnsinnsstimme, aber im Setting des Konzerts hat es mich noch ein paar Mal mehr vom Hocker gehaut.
Man kennt die Lieder: “Wonderful Life”, “Better than love” oder “Stay” rotieren selbst heute noch sehr häufig im kommerziellen Radio. Aber als Liveperformance, mit einem Streichquartett und zwei Ballettänzerinnen, reißen diese Lieder noch viel mehr mit. Und das Synthie in ihrem Synthie-Pop der CD hat sich eigentlich fast vollkommen aus ihrer Musik verflüchtigt. Und wie ich schon einmal sagte: Eine Band, die ein Streichquartett auf der Bühne mithat, muss einfach großartig sein.

Besonders cool war es, weil wir noch Sitzplätze bekamen und somit die eindrucksvolle Show in gemütlicher Atmosphäre, nicht eng aneinandergedrängt, und mit tollem Überblick genießen konnten. Und so kann ich Hurts allen Menschen echt mal wieder nur ans Herz legen. Die haben was drauf. Die sind echt richtig großartig. Mehr Bilder habe ich übrigens auch noch gemacht, und die gibts auf Flickr.










