Verständnislos schweigen wir.

Foto: hermitsmoores | flickr

Angekommen
Am Meer
Am Beginn der Unendlichkeit.

Wir sitzen nebeneinander
Tätscheln den Sand
Atmen die salzige Meeresluft.

Hier sind wir nun
Am Ende des Seins
Verständnislos schweigen wir.

“Jeder sollte einmal das Meer sehen.”
Doch du hast es nicht
Du bist gegangen.

Ich würde dir zusehen
Wie du herumtollst
Wie du so fröhlich vor dich hinlebst.

Aber du bist gegangen
Hier sind wir nun
Angekommen, voll unbändigem Schmerz.

Du würdest hier sitzen
Auf meinem Schoß
Würdest staunen und ich mit dir.

Doch ich bin hier allein
Hier sind wir nun
Realisierend, was nicht ist.

Hier ist nichts zu sehen
Außer endlose Anfänge
Außer uns.

Angekommen
Am Meer
Dem Ort meiner Träume.

Und in meinen Träumen
wird ewig Platz sein
Nur für dich.

Über Dominik Leitner

Es war einmal. Und jetzt bin ich.
Dieser Beitrag wurde unter Das Leben, Literarisches abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Verständnislos schweigen wir.

  1. Martina schreibt:

    Wunderschön! Selbst geschrieben?

  2. birgitrie schreibt:

    wow. hat mich echt bewegt.

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