
Als hätte ich nichts Anderes zu tun, treibe ich mich nun wieder einmal auf einer dieser Konferenzen herum, die sich am Liebsten nie so bezeichnen würden. Aber aufgrund des gering gefächerten Wortschatz der deutschen Sprache ist und bleibt es schließlich schon eine Konferenz.
Diesmal handelt es sich um ein gov2.0camp, also ein BarCamp zum Thema “Wie macht man die Politik neu? Welche Wege sollte man beschreiten?” Klingt uninteressant? Für mich nicht. Und noch dazu bin ich zu einem Bein ja auch beruflich dort zu finden. Wie ihr vielleicht schon wisst, handelt meine erste Bachelorarbeit über “Open Government”, mein Job bei der Semantic Web Company dreht sich um “Open Government Data” (bitte sucht auf Wikipedia, was diese Begriffe bedeuten) und an diesem 3. Dezember erfährt auch unser Digest eine Weltpremiere. (Huch, darf ich darüber überhaupt reden?)
Und nachdem sich das BarCamp vor zwei Wochen als angenehm unbarcampisch entpuppte (es ist einfach mal schön, wenn sich nicht jeder viel zu Ernst nimmt), wird es hier wohl etwas anders umgehen. Andere Leute (jap!), andere Themen (jap!!) und auch eine andere Location (jap!!!). In der Wiener Planungswerkstatt (da war ich echt noch nie) wird am 3. Dezember einen Tag lang schön brav diskutiert und vorgetragen. Und falls ich es schaffe, an diesem Tag die Vormittagsstunden entfallen zu lassen, werde ich sogar wieder livebloggen. Selbst wenn es niemanden interessiert. Eh so wie immer.










