
Manchmal frage ich mich wirklich, wie weit ich eigentlich bisher überhaupt schon gekommen bin. Vor allem bei Referaten, die in diesem Studiengang zum Standardrepertoire zählen. Gut, geht es dabei um irgendetwas, wo ich mich gut auskenne, so kann ich mir, selbst bei geringer Vorbereitung zumindest irgendwas zusammenreimen. Aber irgendwie gibt es hier relativ wenig Dinge, in denen ich mit Expertenwissen trumpfen kann.
Betriebswirtschaft zum Beispiel. Oder “Neue Medien”, wo es sich vor allem um die Vergangenheit, also sozusagen dem Weg von damals hierher, dreht. Das war nämlich heute dran und ich muss zugeben, den Inhalt des Referats erst während des Vortragens selbst das erste Mal richtig kapiert zu haben.
Über die Stichwörter auf meinen Kärtchen stolpern, stottern, zittern und schwitzen. Das Altbekannte. Irgendwann muss ich das auch noch auf die Reihe bringen. Was ich aber immer am Schönsten finde, ist, wenn man mir im Anschluss erzählt, dass mein Part wohl der lustigste war. Auch wenn es vor allem durch den Luftzug im Seminarraum bedingt war, der meine ganzen Unterlagen im Raum verteilte.
Aber schlussendlich bin ich dann wieder richtig glücklich, wenn unsere Gruppe – trotz meiner Performance – und strenger Bewertung eine 1-2 bekommt. Das ist gut so. Und mit dem BWL-Referat nächste Woche Montag ist es dann auch vorbei für dieses Semester. Mit dem großen Special, dass ich schon wieder vortrage. Hehe.










