
Ich sollte Soundtracks herausbringen. Soundtracks des veregneten Frühlingsanfangs mit Dashboard Confessional und The Decemberists. Den Soundtrack einer überraschenden Erfahrung mit Coldplay und Feist. Und der Soundtrack für in Sonne getunkte Gefühle mit Clueso und Jack Johnson. [Dominik proudly presents.]
Hörbar.
Mein erste Radiosendung als Co-Moderator einer Chartshow in einem freien Radio, dem Campus Radio 94.4 unserer FH verlief eigentlich unglaublich gut. Natürlich habe ich mir so einige Male noch große Steine während meiner Sprechzeit in den Weg gelegt, aber eines sag’ ich euch: Ich hör’ mich verdammt gut (und noch dazu unglaublich sexy) im Radio an. Und ja. Dieses Hineinschnuppern hat mich die ganze Sache lieben lassen. Deshalb bin ich auch schon seit Tagen am Überlegen, wie ich in Form eines regelmäßigen Podcasts etwas Ähnliches auf die Beine stellen könnte. [Stay tuned.]
Angsthalber.
Der 18. Mai wird ein großer Tag. Nein. Vielleicht nicht groß, aber sehr, sehr wichtig. Denn an diesem Tag werde ich meine kommissionelle Prüfung in der Einführungsvorlesung (!) haben. Bei einer weiteren kommissionellen Prüfung diese Woche sind 2 Studienkollegen und Freunde durchgefallen und müssen deshalb mit der FH aufhören. Irgendwie beschissen. Und deshalb werde ich mich so richtig hart hier reinknien, damit ich hier bleiben kann. Die Fachhochschule, das Studentenheim, die Stadt. Das soll noch länger so bleiben, bitte. Das Ende dieser Ära wäre eindeutig um einiges härter als das Ende der Uni-Zeit.
Partylaune.
Und weil Leben = schön und so und weil Wetter = geil. Und heute Kostümdoppelgeburtstags- und Abschiedsparty im Studentenheim nebenan. Und kommenden Mittwoch Party bei Freunden in Krems. Kommenden Donnerstag ein nettes Anstoßen auf meinen Geburtstag und einen Tag später die gewohnte fette Party bei mir zuhause, diesmal sogar mit Lagerfeuer, höchstwahrscheinlich. Und nein. Ich vergesse deshalb nicht meinen wichtigsten Auftrag (siehe: >Angsthalber). Aber irgendwie kommt es immer so. Alles zur falschen Zeit. Und dann muss man das Beste draus machen und genau das lass’ ich mir doch definitiv nicht nehmen!
Musikiös.
Und weil eben dieser Herr Klüso in meinen Gehörgängen herumspukt, gibt es diesmal ein schönes Lied. Ein sehr schönes sogar. “Jede Stadt” vom Album “So sehr dabei”.
Wirkt sicher wie eingelebt
All der Kleinkram neben meinem Bett
Ich hol mir mein Kaffee und meine Post
Kommt übers Internet
Ich schreib allen mir geht es gut
und wie gut es tut
mal allein zu sein
alle meinten “Mensch, du hast Mut”
Und wie gern würden sie auch mal woanders seinUnd schon wieder lieg ich wach
und so vieles rauscht vorbei
Darum ist jede Stadt auch ein bisschen wie daheim.
Und denk’ dabei an St. Pölten und an das schöne Wetter gerade. Und wie gerne ich erzähle, dass das Gefühl irgendwo überhaupt zuhause zu sein, verschwunden ist. Und dann beginne ich zu begreifen, dass wohl am Ehesten diese Stadt genau das ist. Mein Zuhause. Hier sind Freunde, Kollegen. Hier ist mein Lebensmittelpunkt. In Oberösterreich sind Familie und Freunde, in Wien sind Job und Freunde. Aber in St. Pölten ist irgendwie alles. Und schön.
Foto: tipiro | flickr | creativecommons











Hab kurz reingehört, musst zuerst raten welcher von beiden du bist. Habs sogar richtig geraten. Podcast wär eine Idee…
Und, wie war ich?
Ich habe mich zumindest via Kopfhörer gut angehört, finde ich.