Archiv für März 2009

Ich bin … [Ein Stöckchen]

Gefunden bei Sandy, ebenfalls schon erledigt von Konna und Tshalina.

…ein Monat: Mai. Nicht nur, weil ich in diesem Monat Geburtstag habe, sondern vielmehr wegen diesem wundervollen Übergang von Frühling zu Sommer.
…ein Wochentag: Sonntag. [Solange er kopfschmerzenfrei und wundervoll faul ist]
…eine Tageszeit: Abend. Oder Nacht. Die Zeit meiner höchsten Pr0duktivität.
…ein Planet: Pluto. So’n richtig deftiger Außenseiter.
…ein Meerestier: ein Wal (nur andere Wale können mein Geschwafel identifizieren und verstehen)
…eine Richtung: Westen. Keine Ahnung wieso. Vielleicht weil Kalifornien die Westküste der USA ist. Und noch westlicher ist Hawaii.
…eine Zahl: 2. Denn so gerne ich Freundschaftstreffen schätze, am Liebsten verbringe ich meine Zeit nur zu zweit. Weil man da einfach am Besten reden kann.
…ein Kleidungsstück: eine Mütze. Dann hat man mich wenigstens den ganzen Winter mit dabei. 
…ein Schmuckstück: eine simple Halskette.
…eine Kosmetik: Lippenbalsam. [Weil den braucht ja wohl jeder.]
…eine Blume oder eine Pflanze: eine Grünlilie. Einfach unzerstörbar.
…eine Flüssigkeit: warme Milch. Dann schmecke ich wenigstens vorzüglich zu Keksen.
…ein Baum: eine Birke. [Aber auch nur deshalb, weil ich alleine den Namen schon genial finde.]
…ein Vogel: ein Papagei. Manchmal nervig, aber sehr klug.
…ein Möbelstück: das Bett. Zum Reinkuscheln und Dösen.
…ein Wetter: Aprilwetter. [Ach ja. Zurzeit liebe ich selbst meine Up und Downs an mir.]
…ein mythisches Wesen: ein Yeti. [Denn ich hätte so gerne schon mal Reinhold Messner gefunden.]
…ein Tier: ein Esel. [Begründung? Siehe Vogel]
…eine Farbe: grün oder blau. Sind beides schöne Farben.
…ein Element: Erde. Weil Feuer zu heiß, Wasser zu kalt und Luft zu luftig ist.
…ein Auto: ein kleines aber feines Familienauto.
…ein Lied: Out of this world von Bush. [Meine Neuentdeckung des Monats.]
…ein Film: Garden State. [Weil: so verträumt, so wundervoll, so tiefgründig, so toll eben.]
…eine Filmfigur: Pu Bär oder I-Ah. Leicht naiv und schnell gelangweilt.
…eine Stimmung: schwankend. Manchmal hochmotiviert, und manchmal chillig faul.
…ein Körperteil: die Augen. [Ich habe zwar keine wunderschönen Augen, aber ich lege darauf äußerst hohen Wert.]
…ein Gesichtsausdruck: das müsste jetzt wohl „verwirrt“ sein.
…ein Schulfach: Philosophie. [Weil: Philosophieren ist meine eigentliche Hauptbeschäftigung.]
…ein Gegenstand: der Notizblock.
…ein Wort: Sommer. [Schöne Wörter muss man einfach ganz, ganz oft schreiben.]
…ein Körpergefühl: Harndrang? 
…ein Knabbergebäck: die Milka Schoko Cookies.
…eine Sportart: Basketball. [weil es wohl die einzige Sportart ist, wo ich minimal gut bin.]
…eine Droge: nachdem Cannabis bei mir keine Wirkung zeigt, ist es womöglich Zucker. [Denn Red Bull und Konsorten scheinen nur selten ihre Wirkung zu verfehlen.]
…ein Getränk: ein eiskalter Eistee [serviert in einer Kokosnuss, ich in einer Hängematte und neben mir Jack Johnson...]
…eine Eissorte: Zitrone-Erdbeer
…eine österreichische Stadt: Gmunden. [Weil es eben noch so ländlich ist, dass man sich wohlfühlen kann.]
…ein Märchen: Der Zauberer von Oz
…ein Spielzeug: ein Kugelschreiber. [Denn jeder spielt mit ihm.]
…ein Land: Hawaii

Und von mir getroffen wurden: lahja, , Hannah und André.

Liebe brauchen. [Ein Gedanke]

Der Satz „Ich liebe dich.“ wird viel zu inflationär benutzt. Egal ob in kindlicher „Ich hab’ dich lieb“-Version, oder in ihrer, für viele beinahe wie ein Feiertag gefeierter, Grundform.

Einen wahren Liebesbeweis sehe ich erst in dem Satz „Ich brauche dich.“ Man gibt seine eigene Unzulänglichkeit bekannt, zeigt, dass das Gegenüber zu einem Teil von ihm geworden ist. Dieser Satz nennt die entstandene Abhängigkeit (die zwar niemals gesund, aber doch viel zu oft existent ist). Dass man das Gegenüber braucht, um sich vollwertig zu fühlen. 

[Ein schrecklicher Gedanke, eigentlich. Man sollte sich auch ohne dem Gegenüber vollwertig fühlen. Aber zu das Alleinsein hindert einen oft genug daran.]

[Und sowieso: Ich fühle mich zurzeit pudelwohl. Vollwertig sozusagen. Eine Liebe wäre dann vielleicht nur das Häufchen mehr; die 10 Prozent von 110 Prozent. Oder so.]

Fünfundzwanzig. [Eine Meldungsübersicht]

Weil es einfach so praktisch ist …

  1. Wie? Halb 4? So spät bin ich schon lange nicht mehr nach Hause gekommen.
  2. Ich hasse 1. April-Scherze, die nicht sofort auf den ersten Blick als 1. April-Scherze zu erkennen sind.
  3. Wenn wir groß sind, bauen wir uns ein Alternative-Lokal. Hier, auf dieser Parkbank, hier unter diesem freien Himmel, hier an diesem See, okay?
  4. Die Bewerbung ist geschrieben. Am Montag wird sie abgeschickt. Und am Karsamstag gehts zum Aufnahmegespräch. Und vielleicht bin ich schon bald Fachhochschulstudent.
  5. Menschen machen den größten Fehler, wenn sie sich selbst zu ernst nehmen.
  6. Ich war mal wieder im Bloggersdorf zu Gast und wurde auch gleich freundlich interviewt. Das  gesamte Interview kann man sogar nachlesen. (Und Kommentare sind ausdrücklichst erlaubt)
  7. Es wird Sommer Frühling Sommer!
  8. Es ist gut, Dinge von einem neuen Platz zu betrachten. Ob nun geografisch oder anderswie.
  9. Ich bin ein Drache. Und laut dem Chinesischen-Sternzeichen-Ratgeber sind das die Genialsten!
  10. Und sagte ich das schon mal: Das gesunde Maß an Selbstüberschätzung trägt zu meinem Optimismus bei.
  11. Ich möchte nicht Journalist werden. Nicht primär. Ich mache 2 Semester Publizistik in Wien, und bald hoffentlich die FH für Medienmanagement. Aber ich will nicht Journalist werden. Sondern Schriftsteller. Erst in zweiter Linie würde ich gerne für Zeitschriften und Zeitungen schreiben. So. Jetzt ist das mal raus.
  12. Ich mag Filme, in denen es um Cheerleader-Teams geht. [Mhm. Ich weiß.] Aber nicht wegen den hübschen jungen Frauen oder der banalen Geschichte. Ich finde den Sport einfach sehr genial
  13. Würde die FIA die Diffusor-Regelung canceln, wäre die Sache für mich gegessen. [Und wer hier nichts verstanden hat: Die Formel 1 Saison startet  heute in Australien.]
  14. Ich finde es toll, wenn scheinbar weltoffene Menschen ihre Intoleranz und ihre Vorurteile offenbaren, wenn es um einen neuen Fußballtrainer geht. [Und ja. Ich bin der Meinung: Fußball ist vollkommen trivial.]
  15. Ein Lieblingssatz der letzten Tage: Hey, ich kann mit diesem Finger in meiner Nase bohren. Und: Sehr cool! (Mit einem langen Sehr-Schwung und einem eher kurzen cool.) Der Versuch für die nächsten Tage: Statt zu lachen, nur mehr „Is ja witzig“ zu sagen. So Scrubs-mäßig.
  16. Frauen sind verhältnismäßig kompliziert.
  17. Und nicht Frauen sind romantisch. Es sind die Männer.
  18. Wer übrigens Punkt 1 noch nicht verstanden hat: Die Zeitumstellung hat mich irgendwie etwas überrascht.
  19. „Jetzt gerade fühle ich mich irgendwie wie im God-Mode“ – Ein geniales Zitat eines genialen Freundes. 
  20. Ich fühle mich übrigens schon seit mehr als zwei Monaten wie im God-Mode. 
  21. Ich habe noch immer keine verkrüppelten Finger wegen der Eee-Tastatur.
  22. Merke: Für die nächste Heimfahrt von Wien nach Attnang-Puchheim muss ich mir einen Platz reservieren … koste es, was es wolle.
  23. Wenn ich einmal erfolgreicher Schriftsteller bin, werde ich auf diese Zeit jetzt zurückblicken, und sagen, dass Waltraud der Grund für meinen Werdegang war.
  24. Sarah kocht genialen Schweinsbraten!
  25. Meine ÖBB-Karte hat Verspätung. Wie erwartet.

Vor dem Ertrinken.

260309nw

Eiskaltes Wasser. 
Langsam füllen sich die Nasenflügel. Die Augen, fest zugepresst. Die Stirn beinahe in Windeseile erfroren. Nur noch Sekunden. Und. 

Er taucht wieder auf. Das Waschbecken ist bis zum Rand gefüllt, nur der kleine Abfluss am oberen Ende hindert es daran, den ganzen Raum unter Wasser zu setzen. Und immer noch läuft der Wasserhahn und pumpt mehr und mehr Wasser hinzu. Die Sinne scheinen versagen zu wollen, und der Kopf nickt. Sollen sie doch. Einfach fallen lassen. In dieses dunkle Loch aus eiskaltem Wasser. Es tötet ab und zerstört. Zerstört mit einem Mal so vieles.

Und. Die Luft ist angehalten. Er taucht wieder ein, in dieses kleine Becken. Die Eiseskälte läuft von seinem Hinterkopf hinab. Die Augen schmerzen. Doch er muss immer stärker versuchen, ruhig zu bleiben. Es sind Schmerzen. Und.

Ein letztes Mal taucht er auf. Mit nassen Haaren erinnert er sich an die letzten Tage zurück. So vieles hat er erledigt, hat Dinge geschafft, die er sich schon seit Tagen, seit Wochen, seit Monaten. Ja, sogar seit einem Jahr vorgenommen hat. Er scheint alles zustande zu bringen und trotzdem braucht er gerade dieses Gefühl. Diesen Schmerz. Steine sind von seinem Herzen gefallen, sein Kopf wird immer leerer. Immer leerer und seine Angst immer größer. 

Diese eisige Wärme legt sich um seinen Kopf. Und er setzt zum alles entscheidenden Punkt an. 

Er brüllt all’ seine Wut, seine Angst, seine Ungewissheit hinein in dieses stille Wasser. Niemand hört ihn dabei. Und doch. Seine weit aufgerissenen Augen zeigen ihm. Er hat sich gerade selbst vor dem Ertrinken gerettet.

Foto: Ein Ausschnitt dieses Bildes von Martin Kingsley

Volle Distanz. [Ein Update]

Erinnert sich noch irgendjemand an mein Buchprojekt, von welchem ich nun schon seit etwas mehr als einem Jahr spreche? Nach zwei mehr oder weniger sehr verschiedenen Anfängen, welche ich auch hier zur Diskussion stellte, konnte ich im Bezug auf dieses Projekt nur von einer Schreibblockade sprechen. Rien ne va plus. Doch dem Netbook, einer Tasse Kaffee und dem Unwillen einzuschlafen ist es zu verdanken, dass ich gestern Nacht schon über den ersten Anfang hinaus gekommen bin. Es wird noch viel überarbeitet werden, aber zuerst einmal soll die Geschichte brav weiterlaufen. Und das wollte ich euch nur sagen. Es geht weiter.

[Und nein. Ich habe keinen blassen Schimmer, worüber ich sonst schreiben soll.]

Some ways to find back into trouble. Part 1.

Heute endlich möchte ich mit meiner neuen Kategorie beginnen. Mit Some ways to find back into trouble möchte ich mit einem leicht ironischen Blick erklären, wie man vom Single zu einem Beziehungstypen wird. (Und gleichzeitig soll es ein Ratgeber sein, für mich selber.)

Der erste wichtige Punkt, der sowieso und überhaupt mal ansteht, ist …

Entlieben

Sollte man gerade aus einer Beziehung kommen oder sich in irgendeine Art der Verliebtheit verrannt haben, steht natürlich das Entlieben an der ersten Stelle der To-do – Liste. 

Wie man sich jetzt nun perfekt entliebt, kann ich ehrlich nicht sagen. All jene, die meinen Blog nun schon seit Monaten bzw. Jahren verfolgen, wissen es: Ich brauchte für das Entlieben nach meiner ersten Beziehung beinahe zwei Jahre. Irgendwie bin ich dafür  wirklich nicht das beste Beispiel. aber ich weiß, dass es absolut nicht empfehlenswert ist, sich während des Entliebungsprozesses in einer neuen Liebe zu versuchen. Leider kommt man dabei meist gedanklich immer wieder zu dieser einen Person zurück, die man ja gerade mit alle Kraft zu verdrängen versucht.

Aber hat man endlich das gewisse Maß an Gleichgültigkeit (und den Wiederaufbau des eigenen Selbstbewusstseins) erreicht, kann man sich dann auch endlich auf etwas anderes konzentrieren. Und das – das können wir wahrscheinlich alle bestätigen – ist auch gut so.

photocredits: AleBonvini | flickr

Sechzehn. [Eine Meldungsübersicht]

Um die stressigen Wochenendtage zu überbrücken …

  1. Regionalzüge heißen Regionalzüge, weil sie in jeder Region stehenbleiben.
  2. Ich schreibe hier nicht mehr oft minimal literarische Texte. Aber jene, die mir gelingen, gefallen mir.
  3. Ich möchte einen Goldfisch.
  4. Und im Laufe der nächsten Wochen und Monate möchte ich die Gebärdensprache erlernen.
  5. Wir werden groß. Wir kriegen Wohnungen. Wir bauen um. (Hui, und es macht Spaß.)
  6. Der Tag der öffenen Tür (oder auch OpenCampus genannt) an der FH St. Pölten war sehr interessant. Die Professorin, die uns das Studium vorstellte, hat selbst schon mehr Praxiserfahrung als all meine Uni-Professoren zusammen. Denn die wurden ja alle scheinbar an der Uni geboren.
  7. Manchmal habe ich Angst, dass etwas klappen könnte. (Weil ich mir unsicher bin, ob ich es tun möchte.)
  8. Der Frühling muss her. Jetzt. Sofort. (Verdammt noch mal.)
  9. Die Möglichkeit, ständig im Internet zu sein, ist schön. 
  10. Manchmal will man auch einfach nicht mehr. (Und ich weiß: Hier gibt es zwei Möglichkeiten, den Satz zu betonen.)
  11. Diese Wochenenden (hier im zweiten Semester) sind stressig. Aber sicherlich lohnenswert.
  12. Ich hasse Mehrteiler im Fernsehen.
  13. Ich wär ja mal für Sonne, grüne Wiese, für See (oder Fluss), für Grillen und Badetuch. Und Musik. (Am Besten selfmade-Gitarrenmusik)
  14. In St. Pölten kennt man mich jetzt schon. Ich wurde vom Campus Radio und dem Fernsehsender der FH interviewt. Auf die Frage, was mir zur Frühjahrsmüdigkeit einfällt, erklärte ich nur: Frühjahrsmüdigkeit? Bei mir ist die das ganze Jahr über.
  15. EuroNight Züge sind gemein. Die verraten einem nicht einmal, in welche Station man einfährt. So muss man solange munter bleiben. Und das ist hart.
  16. Man kann unglaublich viele sinnlose SMS an einem Tag schreiben.

Eeegitt. [Eine Entscheidung]

Heute habe ich mich, relativ spontan (das Angebot bekam ich erst gestern zu Gesicht), zum Kauf eines Asus Eee PC 1000H Go mit T-Mobile Mobile-Internet entschieden. Und das hier ist, man mag es kaum glauben, der erste Blogeintrag von meinem neuen Eee. Heute Abend, bei einem Treffen im Café Prückel kommt er erstmals zum Einsatz.

Vielleicht noch die Frage: Warum? Ich habe mir vor ungefähr 9 Monaten erst ein nigelnagelneues Notebook gekauft, super ausgestattet, toll zum Spielen und allem Drum und Dran. Das einzige Makel: die Größe und das Gewicht. Eigentlich wollte ich mich schon damals zum Kauf des damals gerade erhältlichen Eee PC 701 hinreißen lassen, aber ich bin froh, dass ich mich erst jetzt dazu durchringen konnte. Der neue Eee PC (namens „Waltraud“; vielen Dank an Oliver für die Hilfe bei der Namensgebung) ist mit 10 Zoll nicht mehr ganz so minimal kompakt. Aber dafür ist das Display genau richtig, und die Tastatur ist nicht mehr so miniwinzig. Dieser kommt jetzt überall mit, und das heißt womöglich sogar, dass ich jetzt öfter blogge. Zumindest habe ich jetzt endlich einen mobilen Notizblock, wenn mir meine Gedanken etwas für den nächsten Blogeintrag liefern.

Und das alles hier war nur kurz zur Info.

Führerschein. [Ein Stöckchen]

fuhrerscheinfoto
Der große Schrecken nach dem Klick

Warum sollte dieses Stückchen Fotokunst nicht den Weg in die weltweit zugängliche Blogosphäre beschreiten können? Nachdem dieses Bild (ich hoffe, jetzt sitzt niemand weinend mit Angstkrämpfen kämpfend vor dem Bildschirm) nun schon meinen Führerschein (!) schmückt, ist es jetzt eben auch hier. Ich muss dazu sagen, dass ich verkrampft nicht lächelte, mir mit einem Haarreifen meine langen Haare hinter die Ohren klemmen wollte. Und die Brille abnahm, um meine (von Natur aus) zu großen Pupillen mehr zur Geltung kommen zu lassen. 

Irgendwie erinnert mich dieses Bild an die Bilder zum Baader-Meinhoff Komplex. Beschissene Frisuren, ernste Blicke. Versuchte Seriösität. [Und sowieso finde ich, dass der Wechsel von Farbe zu Schwarz-Weiß, das Nichtlächeln und die neuen Normen sowieso ein bisschen 60er, 70er Flair in die Führerscheine reinbringen.]

Und um das Lachen nicht nur auf meiner Seite zu haben, möchte ich daraus ein kleines Stöckchen machen. Wer scannt noch sein Führerscheinfoto ein? Und ich bitte alle, die dieses Stöckchen aufgreifen, auf diesen Beitrag hier zu verlinken. Damit wir irgendwann einmal eine Freak-Show draus machen.

Wiedererkennungswert. [Ein Hinweis]

Dass mein Blog bevorzeugt von Lesern aus Deutschland gelesen wird, ist mir schon von Beginn an klar gewesen. Blogs in Österreich zu persönlichen Themen (ob nun zum trivialen Leben eines Blogautors itself oder seine minimal literarischen Ergüsse) haben zumindest meiner Meinung nach keinen sehr hohen Stellenwert. Aber irgendwie glaube ich, dass Blogs auch hier in Österreich noch wachsen [und nicht alle auf den Twitterzug aufspringen (der mir mitunter auch teilweise zu anstrengend sein kann)]. Und deswegen, und vor allem für die Blogleser aus Wien und dem Salzkammergut, hier einmal meine wichtigsten Merkmale, um mich irgendwo einmal zufällig auf der Straße zu erkennen. Dann sollte man mich weder just4ikarus (da würde ich sofort versuchen, irgendein Twitterbildlchen oder einen Twitternamen mit dir zu assoziieren) oder Dominik Leitner (Facebook wird auch immer unüberschaubarer) nennen, sondern einzig und allein Dominik. Am Besten auch noch mit dem Hinweis: „Weißt du, ich lese deinen Blog Neon|Wilderness.“ Dann werde ich dir eindeutig mit stolz geschwellter Brust gegenüberstehen und mich freuen, von dir angesprochen worden zu sein. Und dann … auf in ein Café oder so.

[...] welches heutzutage meist als 20jähriger junger Mann mit verwuscheltem Haar und müdem Blick in Erscheinung tritt. [Wer ist das?]

Und ansonsten: Meist trage ich auch noch den Abdruck eines Polsters in meinem Gesicht. Am Oberkörper befindet sich meist irgendein baggy’scher Pullover, irgendwelche ausgelatschten Schuhe an meinen großen Füßchen. Die Beine werden meist gewärmt von einer normal dunkelblauen Jeans oder eben manchmal auch von Cordhosen aller Art. Und immer dabei: Die Umhängetasche. Und der mp3-Player.

Somit dürfte es wohl nur mehr schwer werden, mich nicht zu erkennen. Und somit freue ich mich schon voller Tatendrang auf die ersten: Hey, du bist doch. Und so. (Denn es fällt mir natürlich schon auf, dass die Leserzahl aus dem Bereich Wien zurzeit etwas steigt, selbt wenn die Leser sohingehend anonym verbleiben).

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  • Ich muss Menschen auslachen, die lächerliche Vergleiche machen. Ist aber auch auslachenswürdig. 15 hours ago
  • Wär' heut' wirklich nicht mein Tag, wäre ich wahrscheinlich in den Graz-Zug eingestiegen, eingeschlafen und erst in Graz draufgekommen. 15 hours ago

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