Das Leben birgt also doch die größten Überraschungen. Manchmal sitzt man da, nach einem wunderbaren Wochenende und klickt sich ohne groß nachzudenken durchs Internet. Irgendwann bekommt man eben mal die Anfrage und schon sind auch schon wieder alle Knöpfe aktiviert. Morgen um 14 Uhr soll das Interview per Telefon stattfinden. Und ich bin gespannt wie ein Gummiband. Ich habe nämlich noch keinen blassen Schimmer, was so alles auf mich zukommen wird. Weiß nicht, wie das Interview verlaufen wird. Und habe keine Ahnung, was das dann überhaupt wird. Nachdem dieses Interview und vielleicht ein Text von mir abgedruckt wird. Über das Interview, und nachdem ich mir alle Informationen erfragt habe, werde ich mich vielleicht morgen noch einmal melden.
Und außerdem scheine ich in den letzten Tagen zum Alkoholiker zu werden. Seit Sonntag komme ich durchgehend auf ein, zwei Gläser Prosecco, einen Schnaps und was weiß ich. So was habe ich nicht mal bei meinem eigenen, meinem zwanzigsten Geburtstag erlebt. Ständig stehen die Leute vor der Tür und man sitzt dann eben mal bis beinahe Mitternacht im Garten und trinkt und redet. Wobei man ja sagen muss, dass sich meine Mutter nichts anderes verdient hat. Es ist doch schön einen so großartigen Freundschafts- und Verwandschaftskreis zu haben.
Und mit dem kurzen Arbeitstag und dem Interview kommt auch noch eine weitere Aufgabe auf mich zu. Zusätzlich muss ich für das, dieses Wochenende anstehende, Pfarrfest die Musik für eine Modenschau zusammenschneiden. Und man könnte fast sagen, dass es ein unglaublicher Batzen an Arbeit ist. Aber erst dann kann ich wahrscheinlich ruhen, wenn jede Sekunde, jedes Lied perfekt ist. Denn es soll doch schon etwas Erinnerungswürdiges sein, wenn dann irgendwo mein Name darunter steht.
Wie man so schön sagt: Ich bin ausgelaugt. Ausgelaugt, aber glücklich. “Werbe”-Texte für eine, auch diese Woche, anstehende Veranstaltung in meinem Heimatort, die Salzkammergut Jugendtage, werden veröffentlicht. Die Hitze lasst längere Gehirnanstrengung im heißen Büro kaum mehr zu. Und dann auch noch der Stress morgen. Ich bin ausgelaugt. Und werde wahrscheinlich auch noch die ganze Woche nicht mehr ruhen. Werde mir natürlich die Pfarrfest-Modenschau ansehen, werde mir die Bands anhören, die die Salzkammergut Jugendtage verschönern, werde mir die beiden Halbfinal- und das abschließende Finalspiel in einer kleinen Public-Viewing-Area zur Gemüte führen. Diese Woche scheint also kein noch so schöner Abend wirklch ruhig zu sein. Man könnte meinen, dass wäre das Leben.
Aber viel eher kann ich nur sagen: Ich bin glücklich. Überaus glücklich. Aufgeregt, nur wegen diesem einen Interview. Und eingespannt in so viele Aktvitäten. Ich bin ausgelaugt, aber bin doch immer noch mit Herz und Seele dabei. Das bin eben ich. Auch wenn das auch mal auf Kosten meiner Freizeit geht, solange ich mit all dem in Verbindung gebracht werden könnte, bemühe ich mich, bis ich umfalle. Und das nächste Wochenende wird wahrscheinlich um vieles einfacher und ruhiger. Der perfeke Gegenpol eben.
Eingetragen unter:Das Leben , alkohol, überraschung, Der Ferialjob, Die Familie, geburtstag, interview, musik, name, Seelenklempnerei auf der imaginären Couch



Bin gespannt wie das Interview abläuft. Musst mir unbedingt erzählen.
Ich werd mir wahrscheinlich auch das halbfinale und das finale der EM geben.