Ach, was liebe ich dieses Online-Shoppen. Damit ich in einen halbwegs preiswerten Shop in der Realwelt kommen möchte, muss ich kilometerweit fahren. Nur um dann am schlechten Service und der beschissenen Beratung zu verzweifeln.
Ähm, habt ihr den Acer Aspire 6920G?
Einen Moment (sieht im Computer nach) … Ja, also wir haben einen hier, nur er ist nicht da. Aber ich frage liebe noch einmal nach (telefoniert). Achso. Mhm. Er ist also da, aber nicht mehr hier. (Legt auf und sagt vollkommen überzeugt) Tut mir Leid. Wir haben zwar laut PC einen da, aber jetzt haben wir keinen hier.
Und was halten sie so von Acer Notebooks?
Ähm, ich weiß nicht. Aber der Vertreter von denen sagte, dass sie sehr gute Notebooks seien.
So passiert, Stefan, auf der Suche nach dem billigsten Angebot für das gewählte Notebook in einem halbwegs neuen Geschäft in Gmunden. Da geh ich lieber ins Internet, auf Geizhals oder ähnlichem, und untersuche die billigsten Angebote. Hole mir Informationen von Ciao.de und Amazon.de und dann findet man plötzlich den billigsten Anbieter mit den niedrigsten Versandkosten. Und dann versendet der auch noch unglaublich schnell.
Und so dürfen Stefan und ich heute um 18:45 (also nach Büroschluss) unsere neuen Notebooks in die Hände schließen. Es wird ein bewegender Moment, unglaublich. Wenn alles noch nach frischem Notebook riecht, und der Bildschirm noch klar und sauber ist.
Ich habe mir übrigens, passend zu meinem Notebook mit DualCore-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher, 360 GB Festplatte, und 512 MB Grafikkarte, das Spiel “Edna bricht aus” bei Amazon bestellt. Ein Adventure der alten Schule, vollkommen in 2D, alle Figuren und Hintergründe von Hand gezeichnet. Lecker, lecker, diese Adventurekost. Und wenn eine Online-Plattform wie Gamezone.de für ein Adventurespiel eine glatte 90 (von 100 möglichen Punkten) vergibt, dann muss es sich wohl wirklich um etwas ganz Großartiges sein. Und wenn ich dann auch noch so lachen kann wie bei Monkey Island 3, dann ist das Leben wieder schön. (Denn Runaway, The Westerner, Jack Keane usw. waren nicht mal annähernd so lustig, maximal Tony Tough schaffte mit Brachialhumor ein paar Grinser auf mein Gesicht zu zaubern)
Und so bin ich froh. Über diese Firma in Wien. Über die schnelle Post. Über Geizhals, Ciao, Amazon. Über Edna, die ausbricht. Über Acer. Und Ich bin froh, dass ich eigentlich nie mehr in ein Technikgeschäft gehen müsste. Es gibt ja das virtuelle Leben.
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Ich habe genau die umgekehrte Entwicklung durchgemacht. Ich vertraue, seit die mir den Läppi wieder flottgekriegt und außerdem eine wirklich preisgünstige externe Festplatte besorgt haben, dem kleinen, feinen Computershop unweit der Waldviertler Einöde. Was man aber in der Tat vergessen kann, sind die Elektronikhandelsketten.