Neon|Wilderness

Someday I’ll pay the bills with all these words

Langeweile, Notebooks und Wien.

Wenn Langeweile beginnt. Man sitzt im Büro, den sechsten Tag seit Beginn des Jobs und schon wirkt man zerstreut, verwechselt dies und das und vergisst. So anstrengend und fordernd ist die ganze Arbeit nun auch nicht wirklich. Wenn ich mir vorstelle, dass ich jetzt drei Monate lang Bauakten einscannen werde, überkommt mich ein kleiner Anflug von Ernüchterung. Ich will jetzt nicht schon wieder damit anfangen, dass die Arbeit viel zu langweilig ist. Es ist ein Ferialjob und irgendwann kommt auch die erste Bezahlung. Der erste Lohn, das Ende des Solls auf meinem Konto.

Nachdem ich von meinem angesparten Geld des Zivildienstes noch nichts ausgegeben habe, stehen mir jetzt noch unzählige Möglichkeiten offen. Ich plane den Kauf eines All-in-One-Notebooks, mit toller Grafikkarte, viel Speicher und ähnlichem. Da hätte ich mir auch schon eines ins Auge gefasst. Die Idee eines MacBooks fällt nun doch flach, da es mir zu teuer und zu wenig leistungsfähig ist. Apfelmenschen werden jetzt ob meiner Unvernünftigkeit den Kopf schütteln, aber für mich soll ein Notebook einfach alles bieten.

Und da ein 16-Zoll-Notebook zum Mitnehmen etwas umständlich ist, überlege ich auch noch, mir einen Eee Pc zu holen. Ist nämlich ganz klein, zum Ständig-dabei-haben und möglicherweise auch perfekt zum Mitschreiben während der Vorlesungen. Heute habe ich übrigens die offizielle schriftliche Zusage für meinen Heimplatz bekommen. Und nun weiß ich auch, dass ich (zumindest die ersten beiden Semester) in einem Zweibettzimmer wohnen werde. Jetzt bin ich natürlich schon mal gespannt, wer denn nun mein Zimmerkollege wird. Vielleicht ja eine hübsche, nette, atemberaubende junge Frau. Aber eher nicht. Schade, dass sich Lukas erst jetzt dazu entschlossen hat, auch nach Wien zu gehen. Denn sonst wäre es perfekt, wir beide in einem Doppelzimmer im Studentenheim. Aber dann wäre ja die Spannung weg. Und so warte ich.

Außerdem bin ich sowieso einfach mal gut drauf. In Gedanken an einen Menschen. Ein aufgewühltes Gefühl in mir.

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6 Responses

  1. Oliver sagt:

    Oho, einen Eee :) Na dann mal rann an den Mini-Laptop! Kann ich nur empfehlen! Allerdings zum mittippen von Vorlesungen eignet er sich, aufgrund seiner kleinen Tastatur nicht so ganz, eher für kurze Notizen.
    Und dieser Kommentar ist übrigens auf einem Eee geschrieben ;)

  2. just4ikarus sagt:

    Sind die Tasten wirklich soo klein? Oder nur gewöhnungsbedürftig? Denn ich habe ja zarte (wie meine Großtante immer sehr nett sagt) Frauenhände. Ähäm.

    Übrigens bringt mich dein Kaufverhalten oft zu neuen Überlegungen. Dankeschön dafür. :D

  3. Oliver sagt:

    Ja, die Tasten sind wirklich klein (ich glaube 80% einer normalen Tastatur), also Zehn-Finger-Schreiben kann ich nicht – ich habe aber auch recht große Hände. Aber man kann doch recht gut drauf arbeiten, die Bewährungsprobe hatte mein Eee letzten Samstag bei meiner Weiterbildung – ich hatte nach 6 Std. noch keinen Krampf in den Händen :)

  4. Luca sagt:

    @wien
    Ich werde dich dann einfach zu allen möglichen Veranstaltungen einladen. Und du gehst dann das eine oder andere Mal mit mir feiern. Hihi.

    @EEE
    Einfach in einem Geschäft ausprobieren. Haber erst ganz kurz getippt, kam mir aber nicht schlimm vor. Werde mich sicher einmal länger hinstellen und einen kleinen Text schreiben. Also dort, nicht drüber.

  5. just4ikarus sagt:

    @ Luca :D … @wien // das hört sich ja schon mal sehr gut an! :-) Ich freu’ mich drauf.

    @ Oliver & Luca … das ist das Gute am Eee-PC. Der Preis. Ich werde ihn mir schon beinahe zu 90 % sicher kaufen. Und sollte er nicht zum Vorlesungen-Mitschreiben reichen, habe ich sicherlich andere Verwendungszwecke. Der Preis hat den Vorteil, dass ich mich nicht zwischen einem großen Notebook (wie dem geplanten Acer) und einem etwas kleineren (wie zum Beispiel ein Macbook) entscheiden muss, sondern dass zwei Notebooks möglich sind.

  6. nikolai sagt:

    ach, leckt mich doch alle einfach am gesäß. oder besser im gesäß. ja.

    Der Kommentar wurde aufgrund unbegründet häufiger Benutzung des Vulgärwortes für das Gesäß leicht abgeändert.

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