Neon|Wilderness

Someday I’ll pay the bills with all these words

As I Rise.

Gleich mache ich mich auf. Zum See und hinein. In den Sommer.

Beinahe Mittag war es, als ich aufstand, um die Welt zu erobern. Und doch blieb mir nichts anderes über, als mich vor den Computer zu setzen. Denn was sonst, als “Lawrence von Arabien” würde dem prämittäglichen Pfingstmontag gerecht werden. Und wie manche vielleicht schon wissen, hasse ich Historienfilme. Nicht alle, aber wahrscheinlich alle, die zu dieser Zeit gedreht wurden.

Und so vergräbt man sich in Musik und freut sich über nette Worte und tolle Bildchen. Über das Wetter und den gesamten Tag. Man wird doch wohl nicht. Und wenn überhaupt, warum? Doch, doch. Der See ruft. Er ruft und ich werde kommen. Schon in Kürze werde ich mich zum ersten Mal in der Sonne räkeln, und meine Haare werden so unglaublich erotisch im Wind wehen, als wäre ich das weltbeste Model für strapazierfähiges Haar.

Mit dabei werden Freunde sein. Vielleicht hat ja jemand Zeit, heute, an diesem viel zu frühen Pfingsmontag, hier, an diesem viel zu kalten Maitag. Irgendwie passt gerade gar nichts mehr zusammen. Aber man ist ja kein alter verspannter Mann, der darauf besteht, dass es so ist, wie es vor hunderten Jahren schon war. Wir passen uns an. Natürlich.

Und jetzt verabschiede ich mich für den halben Tag und werde dösen und die Sonne genießen und vielleicht, wenn ihr ganz brav seid, werdet ihr auch ein paar Schlümpfe sehen. Und wenn das passiert, werde ich auch noch braun. Obwohl meine Haut immer zuerst rötlich wird, bevor man von natürlich Bräune sprechen könnte.

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