
Ich bin zufällig über Tari’s Blog-Paradenaufruf gestolpert, und da mich das Thema selbst auch schon einige Male beschäftigt hat, bin ich auch dieses Mal wieder dabei.
Die Frage diesmal:
Wie intim darf es sein?
So zirka zumindest. Es geht zum Beispiel darum, wie viel Persönliches man in einen Blog packen darf. Und das ist ja eine wirklich gute Frage.
Wie weit gehst du in deinem Blog?
Wie weit? Ich würde behaupten, dass ich in manchen Dingen relativ weit gehe. Rein aus meinem Leben heraus gesehen, erfährt man hier auf meinem Blog relativ viel. Manchmal in verschachtelten minimal literarischen Texten, ein anderes Mal frontal unter der “Leben”-, der “Liebe”- oder der “Freundschaft”-Kategorie. Ich erzähle oftmals meine intimsten Gefühle und nach so langer Zeit habe ich kein Problem damit. Anfangs landete noch jeder fünfte Eintrag bei den Entwürfen, und jetzt eigentlich keiner mehr.
Privat oder eher oberflächlich?
Privat. Eindeutig. Zumindest der private Teil meines Blogs. Andererseits könnte ich mir schon vorstellen, dass man mir eine gewisse Oberflächlichkeit vorzuwerfen hat. Ich weiß jetzt nicht genau warum, aber irgendwie erscheint es mir so.
Wenn du auch über Privates schreibst, wo ist deine Schmerzgrenze? Andersherum natürlich genauso.
Nach einigem Anecken habe ich es mir angewöhnt, sehr intime Dinge, die auch andere Menschen betreffen, nicht zu schreiben. Oder ich verpacke sie in eine Geschichte, spiele mit Metaphern und nur die wenigsten verstehen überhaupt, was ich meine.
Themenblog oder Anhäufung aller möglichen Dinge?
So, und auf Drei schreien bitte alle Stammleser es laut in die Runde. Eins. Zwei. Drei. Ja. Genau, eine schöne Anhäufung aller möglichen Dinge. Wobei das Grundthema dann doch Ich bin.
Ist dir die Meinung deiner Leser wichtig? Klammerst du also z.B. Themen aus (wie Religion oder ähnliches), weil du Angst hast, anzuecken? Oder hast du über so was noch nie nachgedacht, die Meinung deiner Leser ist dir dennoch wichtig, wenn ja, warum?
Erstmal: Ja, die Meinung meiner Leser ist mir wichtig. Manchmal finde ich neue Standpunkte und sehe vieles aus einem anderen Blickwinkel. Aber ich würde nie irgendetwas ausklammern. Wenn ich meine Meinung habe, darüber schreibe, muss ich auch das Wissen und die Überzeugung haben, um alles zu vertreten. Also denke ich nicht darüber nach.
Legst du Wert auf die Optik oder ist dir der ausschließlich der Inhalt wichtig?
Die Kombination macht es aus. Ausschließlich ist so brutal endlich. Nein, der Inhalt muss schön gelayoutet sein, so gut es eben geht.
Welche Art von Blogs interessieren dich: was abonnierst du z. B. über deinen Feedreader? Welche Kriterien müssen gegeben sein, das jemand dein Interesse verliert?
Blogs von Freunden, Bekannten. Blogs über ähnliche Themen. Blogs über Web 2.0-Themen (okay, ich habe nur einen davon in meinem Feedreader) und Literaturblogs. Einfach der Interesse wegen. Und der Webbekanntschaft. Und wie jemand meine Interesse verliert? Wenn man nur alle drei Monate was schreibt, aber das kommt ja nicht so häufig vor.
Ich finde, dass dies ein wunderbares Thema für eine Blogparade ist. Wobei noch einige Fragen intimer gestellt hätten werden können. Oder so. Neinnein. War ein Scherz.














Huhu,
Danke für deinen Beitrag

Wenn es dir nicht “intim” genug ist, kannst du deinen Beitrag ja nach Belieben ausbauen. Meine Fragen der Parade waren “Wegweiser”, damit man sieht, in welche Richtung sich die Parade orientiert. Wenn dir mehr dazu einfällt, bist du herzlich eingeladen, das auch zu schreiben