Neon|Wilderness

Someday I’ll pay the bills with all these words

Crash.

Mal wieder etwas Anderes.

Also, nicht jetzt vom Tagesablauf her, viel eher vom Text. Mal wieder keine versuchte Philosophie über Freundschaft sondern eine Beschreibung eines Aufeinandertreffens. Nein, nein. Das hört sich jetzt auch schon wieder so an, als hätten wir uns jahrelang nicht gesehen. Als hätten wir zum letzten Mal in der Sandkiste miteinander gespielt. Aber nein. So ist es ja nun nicht. Also eine Beschreibung eines Tages, Freundschaft inklusive Mehrwertsteuer.

Der Arbeitstag war lange und anstrengend. Ehrlich. Irgendwie bringe ich ohne Computer weitaus mehr weiter, als mit. Man könnte sich jetzt fragen, woran das liegt, aber ich schiebe mal einfach alle Schuld auf einen orangenen Fuchs. Als ich dann um halb Fünf zuhause ankam, war ich froh, dass ich mal Zeit zum Ausrasten und Down-Coming habe. Ich und Zeit? Von wegen.

Ein netter junger Herr bohrte sich durch mein Mobiltelefon und stellte mir kurz nach Mittag die Frage, ob ich denn heute Zeit hätte. Auf einen Kaffee oder so. Natürlich sagte ich ja, war das Ganze doch schon Tage zuvor mal angesprochen worden. Und so hatte ich nur bis Sechs Zeit, dann stand ich schon wieder in diesem kleinen Café, direkt neben der GoGo-Bar, um ihn zu begrüßen. Nach unzähligen Zigaretten (sieben? acht?) und zweieinhalb Stunden gings dann schon wieder beinahe heimwärts. Das Gespräch war lustig und allumschweifend. Wie schön. Dass wir dann auch noch unsere ehemalige Frau Klassenvorstand getroffen haben, war natürlich ebenso wunderbar. Aber du hattest anschließend Verpflichtungen, und ich ebenso.

Meine Verpflichtung? Eine Frau namens lahja. Auch hier wanderten einige Überreste von Zigaretten in den Aschenbecher und unglaublicherweise haben wir die volle Stunde, in der ich bei ihr war, nur Englisch gesprochen. Als wäre es unsere Muttersprache. Oder so. Und jetzt weiß ich auch, dass ich mit ständiger Fragerei auch auf Englisch nerve. Doch die Müdigkeit schien zu überwiegen, und irgendwann machte ich mich auch da wieder auf den Weg. Der Heißhunger brachte mich dann auf die Idee, ein Kebab zu verkrümeln und so bin ich jetzt, endlich, müde und komplett fertig, angepatzt und unhungrig, zuhause. Schön war der Tag und schön ist die Nacht. Vielen Dank für alles, liebe Freunde. Und auch lieber Kebab-Mann. Dankeschön.

Crash? Ach ja. Eigentlich ist es eh ganz schön makaber, aber ein ganzes Auto voll Typen, die wohl alles für ihr Fahrzeug tun würden, sah ich schon, als ich mir das Kebab holte. Aufgemotztes Fahrzeug, blauglänzende Lackierung, und eine Anlage, dass ihre Stoßstange erzitterte. Frrrrrnnnn, frrrrrnnnn *quietsch*. Weg waren sie. Wiedergesehen habe ich sie auf meiner Heimwegstraße, mit Warnblinkanlage. Seitlich stand ein Moped, niemand schwerer verletzt. Das ist ja mal gut. Aber eins muss ich mal wieder sagen. Autos zusammenbauen können diese Leute vielleicht. Aber im Köpfchen? … Frrrrrnnnnn. Da ist die Intelligenz mit ihnen abgefahren.

Eingetragen unter:Das Leben , , , , , , , ,

6 Responses

  1. lahja sagt:

    ich bin eine verpflichtung? och… :(

    sieh es doch so, ich bin das zu betreuende mündel, während deiner zivildienstzeit. *schnief* verpflichtung…

    doofaaaa, dummaaaa, dominikaaaa. :P ;)

  2. just4ikarus sagt:

    Jep, du bist meine Hauptverpflichtung. :D … Mit keinem anderen “Mündel” kann man so schön rauchen und reden. Auf Englisch natürlich.

  3. lahja sagt:

    na dann, kann ich ja zufrieden sein mit dem was ich habe. aber… trotzdem… verpflichtung… pah! pffft

  4. mekmek sagt:

    unhungrig??? –> satt??

  5. just4ikarus sagt:

    @ mekmek. Ja. Möglicherweise. :D

  6. lahja sagt:

    hmm… irgendwie… da rennt was komisch… unhungrig… unsatt… undumm… ungescheit… unfalsch?? so in die richtung? sehr interessant… ich werd euch bei meiner ersten bakk-arbeit als beispiele nehmen.

Leave a Reply