Neon|Wilderness

Someday I’ll pay the bills with all these words

BarCamp.

Mein erstes BarCamp. In Wien, irgendwo am Ende der Welt, hehe.

Nachdem ich gestern um kurz nach siebzehn Uhr am Wiener Westbahnhof angekommen bin, habe ich, nach einigen Umwegen, einer U-Bahn-Fahrt und einer kleinen Verirrtheit, direkt vor die Tür der Wohnung meiner Cousine und ihres Mannes gefunden. Irgendwie total ausgelaugt, von der langen Zugfahrt, und dem Spaziergang, vollgepackt mit zwei Taschen.

Nach perfekt gekochten Spaghetti Cabonara sahen wir uns, für mich zum vierten oder fünften Mal, Blow an. Jener Film mit Johnny Depp und Franka Potente und Penelope Cruz, der mich schon beim ersten Mal ansehen interessiert hat. Dieses Mal bin ich eingeschlafen. Irgendwann bei Stunde eineinhalb. Viel zu müde war ich, die Stille und die Stimme von George Jung ließ irgendwann meine Augen zufallen. Kurz vor Ende des Films wachte ich überraschend wieder auf. Magie des Schlafes, irgendwie. Noch schnell herausgefunden, wie ich denn dann in wenigen Stunden zum BarCamp kommen würde, und dann einfach mal wieder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen, oder heute, war ich zwar noch immer müde, irgendwie auch etwas aufgeregt und ängstlich. Aber jetzt war ich schon in Wien, jetzt muss ich einfach hinsehen, zum BarCamp. Den Bus noch knapp erwischt, viel zu früh angekommen, nicht sofort die richtige Location gefunden. Noch eine geraucht, irgendwann dann doch die Tür und das werkzeugH entdeckt. Schon einige Leute gesehen, die nach BarCamp aussehen, mich auf den Nebentisch gesetzt. Nächster Türöffner, Luca. Ich glaube er hat mich anfangs nicht gleich erkannt, aber nach wenigen Sekunden kam er doch rüber.

Es war cool. Virtual meets Reality. Zwar ist sowas irgendwie anfangs immer komisch. Habe ich mir doch so viel gedacht, worüber man reden könnte, welche Gesprächsthemen so passen würden. Anfangs irgendwie einfaches Fragenstellen. Später auch noch etwas mehr kennenlernen. Über unsere beiden Blogs hinaus. Einige interessante Sessions gesehen.Vor allem die Diskussion zum gläsernen Menschen und zu Blogs und ihre Vernetzung war sehr interessant. Der Tag wird heute übrigens recht lange. Jetzt ist es gerade sechzehn Uhr dreiunddreißig. Jetzt folgen noch zwei Sessions und dann die Party. Ich hätte mich ins Knie gebissen, hätte ich diese Chance, diese Erfahrung nicht gemacht. Ist schön hier.

Jetzt werde ich wohl wieder eine rauchen. Gespräche führen, mit Menschen, von denen ich maximal den Vornamen oder ihre Blogadresse oder den Namen ihrer Web-Firma kenne. Und Club-Mate trinken, dieses eigenartige (schmackhafte) Getränk, dass nach Fizzers schmeckt und noch dazu koffeinhältig ist. Die Party wird wahrscheinlich noch einiges an Substanz rauben, so lange wird sie wahrscheinlich dauern. Bis morgen, liebe Leute. Gegen Mittag gehts nach Hause. Um auch noch einen Teil des Wochenendes in meinem Bett und überall und einfach zuhause zu verbringen.

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6 Responses

  1. lahja sagt:

    hört sich ja wunderbar an!
    amüsier dich schön!

  2. just4ikarus sagt:

    dankeschön.
    mach ich.
    immer noch. :D

  3. Htwo sagt:

    Ich habe dich nicht nicht erkannt, sondern nicht gesehen, da ich direkt auf die bekannten Gesichter zugesteuert bin.

    Freut mich, dass es dir gefallen hat. Werde erst morgen ausführlicher schreiben.

  4. ichigo sagt:

    Hey kewl dass du gekommen bist,
    war auch für mich ne ziemlich interessante erfahrung, werd denk ich das nächste mal auch wieder dabei sein.

  5. [...] auf sie zu. Während ich mich setzen wollte, schweifte mein Blick einmal herum und da erblickte ich Dominik am Nebentisch. Wohin ich mich auch sogleich begab, die anderen würde ich auch so noch öfters [...]

  6. [...] meinem allerersten BarCamp, welches ich noch in schöner Erinnerung habe, hat mich Luca heute mit einer Twitter-Nachricht [...]

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