Eine Erklärung, warum ich mich auf das Ende freue. Und auf den Anfang.
Das Ende Von Jetzt
Gestern habe ich es wieder einmal so richtig gespürt, und vor allem am ganzen Körper gemerkt. Nachdem ich seit Wochen wieder einmal Samstags in der Stadt war. Nach kurzer Zeit, oder auch nur einem ganz kurzen Moment in einem überfüllten Lokal fühlte ich mich unwohl, mir wurde heiß und die Magenkrämpfe meldeten sich wieder. Ich musste das Lokal augenblicklichst verlassen. Um Luft zu schnappen. Um mich wieder besser zu fühlen. Diese ganze Anhäufung sexuell frustrierter Menschen in diesem Raum.
Die Nacht gestern hat mir wieder einiges gezeigt. Dass in einer so winzigen Stadt, flächenmäßig (63,49 km²) wie von den Einwohnern her (13.262) mit gerade einmal 9 Nachbargemeinden, nichts los ist. Und das Schlimmste. Man kennt jeden. Es sind immer die gleichen unterwegs. Und mich kennen so viele. Viele rufen meinen Nachnamen, der Name, mit dem ich in der Unterstufe groß wurde. Drehe ich mich um, sehe in ihre Gesichter und frage mich, woher ich sie kenne. Sind es Mädchen, und meistens sind diese blond, beginnt das Übliche. Küsschen links, Küsschen rechts. Manchmal auch Küsschen Mitte.
Diese Stadt bietet eigentlich nichts. Außer vielleicht einen Unterstand im Regen. Aber es ist kein pulsierendes Zentrum der aktuellen Jugendkultur. Sondern nur das Zentrum der Wannabes und der ostrumänischen Prostituierten. Setzt man seine Ansprüche an Frauen auf ein sehr niedriges Niveau, dann ist dieses Niveau immer noch viel zu hoch für diese leicht bekleideten Dinger. Am Schrecklichsten finde ich ja neben zwei Schnüren die zu einem Unterhöschen zusammengeknotet wurden, welche man von außen von aller Weite sieht, extrem überschminkte Frauen. Das hat nichts. Es sieht einfach nur scheiße aus. Und macht aus einer hässlichen Frau eine noch hässlichere Frau. Und aus einer hübschen sowieso.
Und deswegen bin ich froh, wenn ich hier weg bin. Auch die 9 Monate in Bad Goisern mit den Wochenenden trotzdem in Gmunden lassen mich nicht zu einem Stadtmenschen werden. Bad Goisern ist auch nur eine Marktgemeinde, und noch dazu, eine eher kleine. Ich werde Dorfkind bleiben. Bis das alles vorbei ist. Bis die Nächte wieder hell werden.
Der Anfang. Vom Dann.
Nach dem Zivildienst genehmige ich mir natürlich mal zumindest einen Monat Urlaub. Dann noch weiterarbeiten, einen Job habe ich ja schon. Und dann der Beginn des Studiums. Immer mit einem Lied in meinem Kopf. Ich kapituliere vor dem Leben, welches auf mich zukommen wird. Mit einem Lächeln werde ich an die guten alten Zeiten zurückdenken. Und mir denken, wie beschissen sie waren. Und auch ich. Werde auf Geburtstagsparties von Leuten gehen, die ich nicht kenne. Werde mit dem Fahrrad, wahrscheinlich veil zu gedopt, durch die Wiener Innenstadt fahren, wenn gerade keine U-Bahn zur Hand ist. Werde mich nur mehr von McDo, BuKi oder NoSe ernähren (zur Erklärung: McDonalds, Burger King und Nordsee) und StarBucks trinken. Werde tagtäglich oder auch nicht in die Uni gehen. An Geschichten schreiben. Möchte in Wiener Filmproduktionen mitspielen.
Und möchte mein Leben einfach endlich so leben, wie ich es will. Möchte alles genießen. Möchte die Freiheit eines Studierenden ausnützen. Möchte Menschen mit gleichen Interessen kennenlernen. Freue mich auf die Freundschaften. Und eben auf die pulsierende Zwanziger-Generation. Freue mich auf Studentenparties. Und auf alle Menschen, die mir irgendwann einmal nahe stehen werden. Freue mich wenn das alles beginnt. Auf den Anfang freue ich mich.
Nicht lachen. Die vielen Links habe ich gemacht, um auf jeden Blog in meinen Blogroll zu verweisen. Wenns euch nicht interessiert, einfach drüberlesen.
Eingetragen unter:Das Leben




Hm… Käse….
(Ach so: Meine Stimmung: Aufbruchsstimmung, eindeutig. Jetzt. Gleich.)
Aufbruch nach Österreich?
i bin leider aus erfahrung der meinung, dassd da nicht jeden tag starbucks kaffee leisten können wirst ;(
das hab ich mir während des schreibens auch gedacht. ich glaub, ich fange mir etwas mit einer starbucks-verkäuferin an … da muss es dann doch rabatt geben
….
ich glaube, ich bin mal froh, wenn ich ihn mir 2 mal in der woche leisten kann ^^
Da mach ich mit, falls ich nach Wien gehe. Das mit Starbucks mein ich.
Alle Blogs der Blogroll in einem Beitrag verlinkt, Respekt
cool … dann freu ich mich schon mal auf wien.
Wien wir kommen!
okay, abgemacht … dann bis bald im starbucks (frühestens herbst 2008)
Hey, wollt ihr das nicht in den Sommer verlegen? Da könnt ich vielleicht vorm Studium noch ein paar Tage Urlaub machen. Im schönen Österreich vielleicht? Mal schauen =)
Sonst hat Darmstadt auch einen wundervollen Starbucks. In perfekter Lage mitten in der Innenstadt *g* Kommt vorbei!!!
Und die Geschichte mit den Büchern..Dominik, du verstehst mich falsch. ALLE Bücher riechen toll. Alte riechen besonders. Und jedes neue Buch, dass ich mir kaufe, hat einen anderen Geruch, wie…ein guter Wein
Trotzdem sind die guten alten Schinken auch nicht zu unterschätzen
Ach, jaja. Und falls ich zufällig einen Portschlüssel in meinem Kleiderschrank entdecke, komm ich sofort vorbei. Wir werden uns schon irgendwie erkennen..
Ja. Gerne auch Aufbruch nach Österreich.
Oh ja. Ich bin auch noch sehr gespannt drauf, ob ich nen Studienplatz bekomme.
Auch, wenn ich mir von vornherein keine großen Hoffnungen gemacht habe…
Gruß,
Beli
Nee, lass das mal mit den Hoffnungen.
Ich habe bereits Ablehnungen aus: Regensburg (!!!) und Köln.