Archiv für Juni 2007

Lange Anreise. Heißes Wetter. Coller Tag.

 

Um 6 Uhr morgens kamen wir endlich im Pegasos World an. Heiß war es, und noch gemächlich ruhig. Nun neigt sich für uns der Tag dem Ende zu. Ich habe leichten Sonnenbrand (hoffentlich ist er nur leicht), bin Banane und mit dem Reifen über das Meer gerast. Und liege mit Admir und Johannes im beinahe besten Zimmer :-)

Ich bin nur eines. Mächtig müde. Aber das darf man sich unter 3000 mehr oder weniger normalen Menschen nicht anmerken lassen. Bis morgen vielleicht. Nur zur Info. Ich bin gut gelandet.

On The Way To …


Flughafen. Kribbeln im Bauch. Aufgeregtheit.

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Nüchtern Again. Alles Eingekauft. Nearly On The Way To Turkey.


Immer noch müde. Um halb 11 aufgestanden, um halb 1 zu meiner Mutter gefahren … um halb vier vom Einkaufen zurückgekommen … um halb 9 auf den Weg zum Flughafen, um halb 11 Treffpunkt für alle,  um halb 1 einchecken. Um irgendwann … wahrscheinlich halb 5 in unserem Pegasos World ankommen. Und dann schlafen. Oder doch frühstücken. Oder doch ein Cocktail. Oder doch der Strand. Oder Party. Oder … ach verdammt. Ich hasse große Auswahl zu heftigem Preis. Aber der Preis ist ja eher subjektiv wahrnehmbar. Bezahlt haben wir ja schon. Ich werde mich irgendwann einmal melden. Wenn ich in der Türkei bin. Liebe Grüße an euch alle, und viel Spaß bei euch in … ähm … Deutschland, der Schweiz und Österreich. Und natürlich diesem einen spanischen Leser, der mich bittet, auf Spanisch zu bloggen :-)

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Back From Party. Heftig Fertig. Und … Ähm … Wir Fliegen Schon Heute.

Jetzt ist es schon vier Uhr vorbei. Ich bin heftig müde. Der Alkohol floss wieder einmal wunderprächtig. Und ich habe nur Flügerl getrunken. Was irgendwie wahrscheinlich ein Problem war. Irgendwie fühle ich mich an, als würde ich Fieber bekommen. Und wir haben erfahren, dass wir schon heute, also Freitag am Flughafen sein müssen. Wir fliegen schon Samstags um 1 Uhr. Das ist heftig. Damit habe ich gar nicht gerechnet. But … What The Fuck. Ist schon okay. Nur muss ich morgen noch so viel einkaufen, packen und noch so vieles mehr. Das ist übrigens mein Simpsons-Avatar. Seh jetzt gerade VIVA (wieder einmal seit langem) … und jetzt werde ich wohl schlafen gehen.

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Party. People. Turn. Smile. Shift. Repeat.

Tjatja, vielleicht ist das durch diesen exzessiven Alkoholkonsum zu erklären, aber ich würde mich jetzt gerne in einem Kassettenrecorder drehen. Ich finde die Idee einfach nur genial. Naja, sie gefällt mir zumindest nicht schlecht.

Heute Party am See. Am anderen Ende des Sees. Oder zumindest an einem anderen Ende, welches ich normalerweise nicht so oft zu sehen bekomme. Mit Grillen, mit Baden, mit allen Leuten aus der Klasse. Und vielen Lehrern von uns. Ich werde wieder Fotos machen. Ja, von der großen Feier habe ich auch Fotos gemacht, nur die kommen erst online. Sind ja nicht so interessant für Außenstehende. Aber egal.

Und heute soll einfach so ein Moment sein wie vorgestern. Wo ich gerne Mal auf Pause drücke. Und immer wieder auf Repeat.

Okay, jetzt hat diese Vorstellung einen Haken. Repeat gibts ja beim Kassettenrecorder nicht. Ich habe mein Leben einfach auf CD überspielt. Backup-Sicherung oder so. Ja, das würde klappen.

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Ein Traum. Gerade Eben Nicht Real.

Psychologie

Immer noch der Gedanke mit dem Leben als Kassette. Mit der Beschriftung „The Life Of You“. Und ich würde mich fragen, wer dieser arme You ist. Den wollen sie ja auch schon bei der US Army. Aber schön ist er auch. Aber wenn ich dann zu hören beginne, würde ich wissen, wen die Leute mit You meinten. Mich. Mein Leben auf einer Kassette mit 19 Jahren Spieldauer, sich stets weiterentwickelt und größer werdend. Es entwickelt sich mit mir. Und ich würde mir die Kassette anhören. In einer Stunde. Alle meine Erinnerungen wären wieder da. Und bis vor kurzem hätte ich zum Schluss wieder zurückgespult. Und dann auf Record gedrückt. Um alles neu zu bespielen.

Aber jetzt höre ich es mir bis zum heutigen Tag an, drücke auf Pause, atme tief durch, lächle und drücke auf Record. Hier und jetzt soll es weitergehen. Jetzt, wo gerade alles passt. Ich möchte nicht sagen „perfekt“. Aber … es ist // tut gut.

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Rewind. Stop. Play. Pause. Forward.

Stell dir vor, dein Leben wäre eine Kassette. Und du möchstest dir noch einmal einen ganzen Abend in Erinnerung rufen. Rewind.

quietschender Recorder Stop.

Play. Es ist der 26. Juni 2007. Die Uhr zeigt 16:45. Mein Papa und ich holen Admir von zuhause ab. In Telefonaten haben wir uns abgesprochen und gemeint, dass wir keinen Anzug tragen müssen. Als wir zum Adi hinzufuhren, sah ich ihn plötzlich im Anzug. Er ist eingestiegen, wir haben gewendet und innerhalb kürzester Zeit war ich doch auch noch im Anzug. Und um 17 Uhr waren wir dann wirklich in der Schule. Und es waren ehrlich nur zwei ohne festlichem Gewand. Gut, dass wir umgekehrt sind. :-)Pause.

Wohin wir fuhren? In die Schule … zur Maturafeier. Wo wir unsere Zeugnisse bekamen und den Segen von ganz oben.

Play. Der Gottesdienst. Und ich neben Admir. Für uns war diese Kirche in unserem Festsaal viel zu lange, aber wenigstens etwas lustig. Die einzige Auflockerung, wenn man das so nennen kann, war der Umfall von Lukas’ Bruder. Nach einer Stunde (!) war dann alles vorbei. Die Kirche zumindest. Und als dann die Maturavorsitzenden Ansprachen hielten und mich in den lustigen Ausrutschern während der Matura zwei Mal erwähnten, verging die Zeit wie im Fluge. Wie im langsamen Fluge. Sehr langsamen. Dann das Zeugnis. Befriedigend, Genügend, Befriedigend, Genügend und Nicht Genügend. 3, 4, 3, 4, 5. Meine Nötchen. Entweder ich bekomm im Herbst dann 3 Befriedigend und 2 Genügend oder 2 Befriedigend und 3 Genügend. Mein Papa ist dann gefahren, in eine Sitzung, um 18:50 Uhr ca. Pause.

2 Stunden vollkommene Heftigkeit der Unsinnigkeit. Wie schön. Vor allem war es schön, als es vorbei war. Mit dem Zeugnis habe ich ja gerechnet.

Play. Das Ende der feierlichen Feier. Das Sequel. Weiter gings nämlich im Gasthaus Grünberg. Anfangs stets draußen gesessen. Meine Mama, Kathis Eltern, ihre Schwester und wir. Genüsslich gegessen. Und bis 21 Uhr so gut wie nichts getrunken. Nur ein Glas Orangensaft. Dann kommt alles in Gang. Pause.

Meine Mama ist um neun oder halb zehn gefahren. Mein Papa hat nämlich gesagt, er würde in einer Stunde wieder kommen. Aber von der einen Sitzung ging er in die nächste. Und die dauerte. Und er konnte scheinbar nicht gehen, weil er den Vorsitz in dieser Fraktion hat. Naja. Darüber habe ich schon geschrieben. Hoch lebe Papas Spontanität in Bezug auf die Familie.

Play. Gläser Wein wurden getrunken. Viele Gläser Wein. Ich komme auf so ca. 8 Gläser Weißwein. 1 Glas Rotwein. Mein Papa kam auch noch und spendierte uns eine Flasche Wein. Dann kam das Lieblingsgetränk von Johannes’ Vater. Gin Tonic mit Gin. Ich bekomme noch immer eine Gänsehaut. Nicht gut. Gar nicht gut. Immer und immer weiter floss der Alkohol. Wodka RedBull. Ich bekam von meiner Deutsch-Lehrerin das Du-Wort angeboten. Oder nein, ich habe es mir geschnappt. Und während ich alles immer mehr spürte, wurde es zwei. Wurde es drei. Und dann ging es zu elft in einem Auto in die Stadt. Pause.

Elf in einem Auto. Im Kofferraum waren wir zumindest zwei. Auch ich. Die Fahrt war nicht lange. Aber lustig.

Play. Ab ins Citrus, dem letzten Lokal, das jetzt noch offen hat. Ob Tequila, Flügerl (roter Wodka mit RedBull) oder Shots. Es ging heftigst weiter. Dass unserer Religionslehrer noch so spät und so … angeheitert ins Lokal kam. Als plötzlich meine Tasche vom Zigarettenautomaten im Lokal runterfiel, zerbrach auch die Flasche Baileys in 23 Teile. Aber die 6 oder 7 Flügerl haben alles wieder gut gemacht :-) .Das ist natürlich Pech. Aber es wurde halb vier, vier, viertel nach vier. Dann kam das Ende. Pause.

Nur das Ende für das Lokal. Es ging noch weiter. Wir … machten uns auf den Weg zum Bergi. Einige wenige Kilometer bis zum Ziel.

Play. Angekommen. Es waren, um das als Erstes anzumerken, viel zu viele Menschen in diesem gemütlichen Zimmer. Ich habe dann, in meiner – Gott sei Dank auch im betrunkenen Zustand – friedlichen Einstellung noch schnell einen Streit geschlichtet und bin dann mit einem Mädchen nach draußen abgetschüsst. Ich betrunken, sie betrunken. Wir begannen uns zu küssen. Die vier Jahre, die wir uns schon kennen. Egal. Danach ging es wieder hinein zu den Leuten. Pause.

Seit 2 Monaten ca. habe ich kein Mädchen mehr geküsst. Und ich habe das hier nun zum ersten Mal eigentlich gemacht. Jemanden geküsst, ohne irgendeinem Gefühlschaos. War schön.Und dann sollte es auf die Bude, einer billigen Ausschankmöglichkeit.

Play. Auf der Bude. Wenige Menschen sind hier geblieben. Und etwas mehr wurden sie ja schon. Aber um Viertel über sechs mussten wir gehen. Und so trank ich noch schnell mein Bier und mein Rum RedBull (Hab ich zum ersten Mal getrunken. Gar nicht so schlecht). Und wo sollten wir nun hin. Pause.

Eigentlich war es klar. Wir gingen zum Thomas. Wo ich dann endlich in den Kontakt mit Kaffee kam. Um halb acht ging es dann nach Hause. Mit dem Taxi. In der Betrunkenheit Blumenübertopf neben das Bett gestellt. Und den Wecker auf 10 Uhr.

Stop.

2 Stunden Schlaf. Forward.

Stop.

Play. Um kurz nach 10 wachte ich auf. Besuchte Google, gab Katerfrühstück ein. Und bekam Infos. 1 Glas Milch, ausgiebig und leicht frühstücken, eine Dusche und Frischluft. Alles getan. Nichts geholfen. Dann Admir angerufen. Er war auch schon munter. Um 11:45 ging es dann fast entgültig los. Johannes hatte verschlafen. Wir machten es uns bei ihm im Garten gemütlich, tranken Orangen-Karotte-undnochirgendwas-Saft. Glaubten, schon wieder komplett munter und ausgenüchtert zu sein. Und fuhren dann endlich mal los. Mit der Summer Sound CD vn max. Pause.

Ohne für diese Werbung bezahlt zu werden, empfehle ich jedem Sommerfreund die aktuelle Ausgabe der max mit der halbnackten Courtney Love am Titelbild. Denn die CD, die da beigelegt ist, ist großartig. Mit Fotos, Autopilot, Candycream oder Indie Jones. Wirklich empfehlenswert.

Play. Als wir endlich in der Linzer Landstraße (der Einkaufsstraße von Linz) ankamen, und auch den Weg durch die Einbahnstraßen und Parkhäuser geschafft hatten, gingen wir aus der Passage raus. Und … es begann leicht zu regnen. Wir beschlossen, nur kurz ins Rag zu sehen und dann noch zum McDo. Viel zu viel zu verdauen für einen so strapazierten Körper. Danach ging es, mit falschem Abbiegen und etwas Stau in die Plus City, dem wohl großartigsten Einkaufszentrum, das ich kenne. Ich kenne ja nicht so viel. Aber nun ja … Von Nix Wie Blue bis Zara. Überall gab es tolle Sachen, meistens nur heftigst teuer. Aber ich hätte mir schon einige Badehosen gesehen. Um 19 Euro. Aber meine Mama hat mir gesagt, im H&M gibt es immer billige und coole Badehosen. (Dass die Badehosen cool sind, dass weiß ich ja auch, denn auch ein „cool“ aus dem Mund meiner Mutter lege ich ja nicht so viel Wert). Und so kamen wir am Ende des Einkaufsmittwochs auch zu diesem, meinen Lieblingsgeschäfts. Gleich zu den Badehosen hingestartet. Alle um … 24,90 €uro. Eine habe ich mir dann ja auch genommen. Obwohl eigentlich zwei geplant waren. Aber ich habe mir ja noch zwei weitere kurze Hosen geschnappt, drei Shirts und eine neue Umhängetasche. Ich trage ja nur Umhängetaschen. Und dann zurück zum Auto. Pause.

Wieder gab es auf lautester Lautstärke „Drogenabhängig“ von Autopilot. Der Stau war auch wieder da. Und dann der Schlaf, der mich gepackt hat, mir den Kopf gegen das Fenster gedrückt hat und mich immer für wenige Autobahn-Kilometer hat schlafen lassen. Dann nach Hause. Vorher noch im Kiosk eine zweite Ausgabe der max mit dieser CD (die andere habe ich Admir geschenkt). Und dann nach Hause.

Play. Dann so richtig mal was gegessen. Meiner Mama alles erzählt, dass sie so viel verpasst habe. Mir war immer noch schlecht, ich wollte eigentlich nur schlafen. Hab dann schnell noch was gebloggt. Und bin dann um halb 11 ins Bett. Und bis heute 9 Uhr habe ich geschlafen. Wobei ich dazusagen muss, dass ich schon um 21 Uhr gestern mal eingeschlafen bin. Jetzt scheine ich ausgeschlafen. Das wird heute mein Tag. Ähm … Pause.

Ihr wisst wohl noch nicht, was heute ist? Die Feier mit der gesamten Klasse und vielen Lehrerin in einem Bootshaus. Mit Baden und Grillen und … ähm … Alkohol. Ich würde jetzt gerne Mal auf Pause drücken. Um mich noch etwas auszuruhen um heute Abend fit zu sein. Aber irgendwie scheint es Forward zu gehen. Verdammt. Jetzt ist die Vorstellung, dass das Leben eine Kassette ist, nicht mehr so schön. Hmpf …

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Wenige Stunden Schlaf. Und die Konsumgesellschaft.


Ich bin viel zu müde, um über den heutigen Einkaufsmittwoch zu schreiben. Admir, Johannes und ich waren in Linz und ich habe mir 2 kurze Hosen, 3 Shirts, 1 Badehose und 1 Tasche zugelegt. Find ich cool. Aber … ich muss jetzt schlafen. Mehr Infos dann morgen.

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Das Zimmer. Mit der Ecke. Der Ecke. Mit Wem Drin.

Die Überschrift ist nur eine Metapher. Nur gaaaanz, ganz wenige (1 Person) wird sich auskennen. Aber ich wusste gerade nicht, um was es hier gehen wird. Und deswegen, (und vor allem wegen einer Werbung von *ülle* *ilc*) kam es zu dieser Überschrift. Worum es nun gehen wird? Ich weiß es nicht. Um 17 Uhr ist die Maturafeier (ich werde Fotos machen und hier veröffentlichen) … und es wird sicher lange dauern … (ich schätze mal mit … Mittwoch Morgen…) … Das wars schon. Ach egal. Vergesst diesen Eintrag.

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Guten Morgen. Sonnenschein. Kopfschmerzen.


Heute bin ich schon um 9 Uhr aufgestanden (!) … langweile mich jetzt schön durch den Vormittag. Erwische Johannes am Handy nicht wegen dem Geschenk für unsere Frau Klassenvorstand. Und heute um 17 Uhr ist die Maturafeier. Mit Gottesdienst, Zeugnisvergabe und anschließender Feier in einem Gasthaus. Und natürlich auch noch darüber hinaus. Aber jetzt wäre einmal wichtig, über das Geschenk etwas zu erfahren. Mich plagen heute wieder einmal länger andauernde Kopschmerzen. Und Damien Rice rotiert immer noch. Am liebsten würde ich jetzt noch einmal schlafen. Heute ist das letzte offizielle Zusammentreffen der Schüler und der Lehrer in der Schule. Hm … bin schon mal gespannt.

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