Archiv für Juni 2006

Unintended

 

you could be my unintended
choice to live my life extended
you could be the one i’ll always love
you could be the one who listens to my deepest inquisitions
you could be the one i’ll always love

i’ll be there as soon as i can
but i’m busy mending broken
pieces of the life i had before
first there was the one who challenged all my dreams and all my balance
she could never be as good as you

you could be my unintended
choice to live my life extended
you should be the one i’ll always love
i’ll be there as soon as i can
but i’m busy mending broken pieces of the life i had before
before you

artist: muse
album: showbiz

Dearly Beloved

abschlussparty 06 ist vorbei. zwei haben gekotzt (erbrochen) … zwei mädels … und es war vor 10. danach war die stimmung so gut wie weg. und als dann auch noch die polizei kam, und ich, als klassensprecher eben, als verantwortlicher übrigblieb, war die idee, wieder zum seebahnhof zurückzukehren, keine schlechte. um 1 war alles vorbei. da schlief ich friedlich neben meinem stefan ein. und wir begannen … zu schnarchen. das störte natürlich laura und johannes, die ebenfalls in diesem zimmer schliefen.

was so los war? wir hatten besuch, an vier stellen wurde gekotzt, stefan, lucky (beim zweiten mal auch elli) und ich waren nacktbaden, oder eher nackt in den see vom steg springen … ja, und nothing ever happens.

wie es mir geht? gut. die schule ist vorbei. der titel ist ein teil des songs „jesus of suburbia – city of the damned – i don’t care – dearly beloved – tales of another broken home“ …

Sommerregen

ein tag ist vorüber. wieder einmal. und doch scheint dieser tag über den verlauf der nächsten zweieinhalb monate entschieden zu haben. die prüfung ist nicht geschafft. egal ob ungerecht oder gerecht. sie ist nicht geschafft. der fünfer ist fix. was bedeutet das für mich? viel wird sich verändern. für mich. wahrscheinlich auch für meine freunde. ich werde mich vielleicht auch verändern. wie? das weiß ich nicht. ich schreibe nur jetzt wieder mehr. in sechs verschiedenen blogs, diesem hier, dem „a picturesque of my holidays“, „games inside“, „movies inside“, „like suicide“ und natürlich „der nackte spiegel“. jetzt freut es mich wieder das schreiben. ob es dich interessiert, die posts zu lesen … das weiß ich nicht. ich schreibe aber trotzdem. und ich hasse mich dafür, gelebt zu haben. das ist schön, wenn man das von sich behaupten kann. ich hätte lieber nicht „gelebt“ sondern einen vierer in mathe. ich hasse mich.

Give Me Novacaine.

 

geschafft? nein. darüber will ich jetzt nicht reden. ich habe es nicht geschafft. that’s it.

der sommer wird scheiße. die österreich-tour fällt ins wasser. das leben … schlägt eine andere richtung ein, als jene, die ich anstrebe. das ist es … es ist vorbei. höchstwahrscheinlich kann ich in diesem jahr nichts mehr machen. es bleibt bei diesem verfi**ten fünfer. obwohl es ungerecht, und meine note kein vierer war. aber ich bin nur der schüler. der professor is jemand anderer.

das ist es. donauinselfest wird nichts. und ich weiß gar nicht, ob ich dieses wochenende fortgehe. ich denke nicht. und deshalb. bye.

Fear Surrounds Me Like A Fence.

 

is this my life i’m wondering …

morgen ist es soweit. dann werde ich erfahren, ob ich die 7. klasse ohne nachprüfung schaffe … oder nicht. ich bin zuversichtlich. in meiner situation kann man nicht negativ denken. man darf das einfach nicht. und ich werde von so vielen menschen unterstützt, andrea, stefan, elli, berni … es ist schön, wie sie sich sorgen, dass ich ja dieses jahr schaffe. einen zweier brauche ich auf die prüfung. in einem jahr mathe in dem ich 42 von 200 zu erreichen mögliche punkte geschafft habe. zwei schularbeiten mit punkten unter 3. 4 schularbeiten mit punkten unter 15. nur eine über der magischen 18,5er grenze. einen zweier brauche ich. werde ich ihn schaffen. ich sage ja, andere nein. ich werde mein bestes geben. nur …

ich habe angst. ich habe so höllische angst, all diese freunde zu verlieren, die ich so lange gesucht habe, und jetzt endlich „meine“ freunde nennen kann. erst durch mein erstes sitzenbleiben empfand ich das erstes mal richtige freundschaft (nach einer langen durststrecke), durch die zusammenmischung in der fünften fand ich zur elli. durch die elli zur magdi, susi, rosa … und durch die elli zu stefan und lucky. ich würde so viele verlieren. ich würde sie nicht jeden tag sehen. ich würde nicht mit ihnen maturieren, ich würde … ich wäre nicht mehr einer von ihnen. ich wäre … nicht mehr da. davor habe ich angst. ich habe so riesige versagensangst. es ist unglaublich. mein magen schmerzt. ich habe schon fast krämpfe. das habe ich vor jeder prüfung zwischen 4 und 5. letztes jahr … in mathe, in der vierten klasse in … mathe. meine neverending story ist das. mathematik. egal ob bei hederer, mittendorfer oder buchinger. ich … scheine nicht durchzublicken. und doch, zur prüfung kommt mir alles so viel einfacher vor. ich habe einfach ein beschissenes zeitmanagement. ich bin wahrscheinlich auch nicht reif. aber … ich habe dieses jahr „gelebt“ … nur halt mit dem risiko, dass ich eine nachprüfung haben könnte, und ich meine klasse verlieren würde. ist das das wahre leben. hat es sich dann gelohnt, gelebt zu haben?

ich hasse mich dafür.

Someday I Will Die For You.

an langer tag ist vorbei. es ist gerade mal kurz nach 10. heute hatten wir nur langweiligen unterricht mit supplierungen. langweilig. aber gott sei dank hat mir andrea endlich die komplexen zahlen so zu gemüte geführt, dass ich es kapiere. ist ja gar nicht so schwer. aber eigentlich habe ich morgen latein-schularbeit. irgendwie gehts da auch um was. um was genau, bin ich mir nicht sicher. einen fünfer bekommen lucky und ich sowieso nicht. hat sie gesagt! … aber, wie soll das dann gehen … ich habe ehrlich gesagt keine ahnung. aber mir ist wirklich mathe wichtiger als dieses verdammte latein. eine gestorbene sprache sooo lange am leben zu erhalten … wie gestört ist das denn? ….

wie’s mir geht? … don’t know. höre wieder jack johnson. aber irgendwie bin ich nicht in stimmung, mit zusingen. aber was solls. vielleicht soll es mir auch gar nicht so gut gehen. das ist ja leicht möglich. wieso denn auch. vielleicht befind ich mich jetzt so tief in einem tief, dass es irgendwann wumms macht, und ich in die höchsten höhen gestoßen werde.

und vielleicht ist sie ja auch ganz nahe. die frau, die irgendwann einmal meine freundin wird. vielleicht sitzt sie neben mir, und ich bemerke es gar nicht. vielleicht steht sie neben mir, und ich bemerke es gar nicht. vielleicht spricht sie sogar mit mir, und ich bemerke es gar nicht.

eigentlich bin ich jetzt in so einer phase, wo ich mir denke … wieso bitteschön jetzt noch zeit verlieren. eigentlich müsste ich jetzt keine scheu mehr vor etwas haben. aber ich habe es trotzdem immer noch. ich kann nicht, aus dem affekt heraus eine frau küssen. nur um ihr zu zeigen, dass ich sie liebe. ich lächele vielleicht, und sehe sie lange an. aber ich könnte mich nie zu ihr rüberbeugen, und sie küssen. sie … die eine, die irgendwann einmal neben mir sitzt, steht und mit mir redet. ja, genau die. kennst du sie auch? schön. vielleicht stellst du sie mir mal vor.

mir ist heiß. so wie jeden tag. jetzt. eigentlich. ich zerinne. das ist beschissen. oh mein gott, wie das beschissen ist. ich habe mir jetzt ein buch gekauft „messias“ von gore vidal. hört sich nicht schlecht an, und liest sich auch gar nicht so schlecht. vielleicht melde ich mich noch einmal vor meiner alles entscheidenden prüfung. vielleicht auch nicht. man wird sehen.

Es Kommt So Anders. Als Man Denkt.

irgendwie, irgendwo, irgendwann wird sie vor dir stehen … und du wirst wissen … das ist sie.

diesen satz habe ich schon allzu oft gehört. jetzt habe ich ihn gerade gelesen, im zweiten kapitel meines „buches“ … den satz habe ich wirklich schon zu oft gehört. und wie ich auch in „like suicide“ geschrieben habe, ich kann nicht mehr dran glauben, dass dies einmal passieren wird. viel zu oft habe ich mir schon gedacht, das ist sie. diese frau, mit der ich lachen kann, weinen, reden … die soll es sein. das habe ich mir oft genug gedacht. das kann es nicht sein. irgendwie ist es ungerecht. wie in xavier naidoos „sie sieht mich einfach nicht“ … einem song aus dem asterix und obelix soundtrack, der song, der über obelix und sein verliebtsein handelt.

man kann so vieles ändern, wenn man zu kämpfen bereit
ist, aber nicht diese ungerechtigkeit

es gibt grenzen, die man trotz millionen von soldaten
wegwischt, aber unsere überwindet man nicht

ich glaube nicht mehr daran. ich hoffe. aber daran zu glauben, das ist für mich nicht mehr möglich. zu viel ist schon passiert.ob ich die zeit zurückdrehen würde, ob ich in meiner vergangenheit etwas verändern würde, wurde ich gefragt. ja, würde ich. ich würde so viel anders machen, ich würde abende anders beenden, beziehungsweise einen abend würde ich nie mehr enden lassen. ich würde meine schüchternheit schön viel früher bekämpfen … ich … ich würde so viel verändern.

sie sieht mich einfach nicht. ein kitschiger, aber wunderschöner song. es fehlt irgendetwas. der eine, rechtsgerichtete satz, der mit den grenzen und den millionen soldaten, hat es mir angetan. immer scheint eine grenze zu sein. zwischen mir, einer frau. es hat bis jetzt nicht funktioniert. es hätte einmal funktioniert. aber das hat es nicht. ich schreibe gerade wieder vollkommenen schwachsinn.

wenn sie vorbeigeht, dann scheint es wie ein feuerwerk

vor einem himmel ist es sie,
die ich bemerk.
ihre königlichkeit ist nur ein könig wert.

ein anderer als ich

ich bin wenig königlich

wieviel ich geben würde. für einen kuss. ich weiß es nicht. es würde nur alles sein, was ich zu bieten habe. einen einzigen kuss, voll liebe, geborgenheit, voll ehrlichkeit und mut. von ihrem herzen kommend einfach. das brauche ich. das brauche ich mehr als die luft zum atmen. wie sehr es mir fehlt, nun, fast ein jahr danach. wenn endlich eine da wäre. ich würde, nach selig’s song „ohne dich“ mein leben in ihre kleinen hände legen. ich wäre auf wolke 7. ich wäre nicht mehr derselbe. ich wäre, auf einer hoch-tief-skala von -100 bis 100 so ca. auf 103. und das ist das für mich höchstvorstellbare. aber jetzt ist es noch nicht so weit. ich warte. nein. ich hoffe.

Beautiful Pain.

ein weiterer tag vorüber. es ist 00:13. brasilien hat gewonnen. ich war beim assi, vorher grillen, dann film schauen. und jetzt horche ich red house painters’ shadows. wow, bin ich müde. ich will eine freundin. immer noch. hoffentlich bald. hoffentlich.

„was wäre das leben ohne liebesverhältnisse? verstumpft, öde, langweilig.“ … aus theodor fontanes buch „unwiederbringlich“

that i just don’t have right now
i’ll make them up

one cup of wanting you
two cups of hoping somehow

these things come true
while i’m staring at pictures of you
while i’m staring at pictures of you

yearning longing
making up memories of you
making up memories of you

for now your picture will do
dialing you up in my sleep when the nights wearing thin
won’t make it right

my reasons to want to
and 100 reasons to lie

when i don’t want to
while i’m staring at pictures of you
while i’m staring at pictures of you

yearning longing
making up memories of you
making up memories of you

for now your picture will do
memories of you
that i just don’t have right now
i’ll make them up

one cup of wanting you
two cups of hoping somehow

these things come true
while i’m staring at pictures of you
while i’m staring at pictures of you

yearning loning
making up memories of you

memories of you – ryan adams

All I Need.

jetzt bin ich endlich wieder einmal seelisch dazu bereit, (und vielleicht auch körperlich), um einen langen, umfangreichen und total uninteressanten eintrag zu machen. so, gleich einmal zum titel. seit langem erkläre ich wieder einmal den song. dieser, also „all i need“ ist von air … und was mich überrascht hat, verbinden mehr menschen auf der seite neon.stern.de eine geschichte mit diesem song als mit wonderwall von oasis. nachdem ich es mir runtergeladen habe, kann ich es irgendwie akzeptieren. verstehen sowieso nicht. wonderwall. wow. ein song. wenn ich meinen erstes mal erlebe, möchte ich diesen song hören, wenn ich sterbe, möchte ich diesen song hören. wenn ich begraben werde, sollen mir meine freunde diesen song singen. ich höre den song gerade in der wundervollen version von ryan adams. melanchonischer, ruhiger, akustischer. dieser song verfolgt mich schon seit langem. zumindest aktiv seit 3 jahren. nur wenige songs bleiben länger bei mir auf air rotation. vielleicht (jaja, nennt mich kommerz-horcher): kiss me von sixpence none the richer, she’s the one von robbie, your winter von sister hazel, torn von natalie imbruglia, don’t speak von no doubt, regen und meer von juli, natürlich nirvana, road trippin’ von den rhcp, the scientist von coldplay und natürlich when susannah cries von espen lind, why von avril lavigne und zwar nicht seit drei jahren, aber schon einige zeit wild horses von natasha bedingfield, rock’n'roll von ryan adams, einige songs der dashboard confessionals, best of you von den foo fighters, das beste von silbermond und natürlich the verve mit the drugs don’t work und bittersweet symphony. ist schon eine ganz schöne liste geworden. hier sieht man wieder einmal meinen wunderbar verrückten musikgeschmack. aber einige songs sind einfach viel zu wichtig für mich. ich verbinde viel zu schöne erinnerungen an diese songs. an einige auch beschissene. aber diese songs brauche ich. all i need is music. and friends, of course. aber wenn ich alleine zuhause sitze, das erste was ich aufdrehe ist musik. now the drugs don’t work, they just make it worse …

as lovers go … gerade in meiner playlist dran. i’m not foolin’, this feeling is real. she said: you gotta be crazy … dieser song. gestern war ich auf der geburtstagsparty vom datsch. nach 2 langen tagen ohne kontakt zu normalen menschen (ich bezeichne meine familie bevorzugt nicht als normale menschen) war ich wieder froh, „zu gast bei freunden“ zu sein. denn auch du bist deutschland. auch wenn genug ebenseer da waren, um den abend bzw. das wohnzimmer als extrem unchillig abzustempeln. und so zogen sich einige ins bettgemach und andere ins smoking-gemach zurück. und geschlafen haben wir auch brav. einige schon bald, ich so um vier, andere später. war lustig, etwas mehr alkoholreich, aber für mich nicht extrem … und wir aßen allesamt sehr gut. auch wenn die mango-sauce schon so bald weg war. aber zumindest war das self-made-onion-baguette weltklasse. zu viert haben wir knoblauch geschnitten, und danach hat elli die butter rein gemacht, und ich den knoblauch dazu gestopft … das bis jetzt beste knoblauchbaguette ever. ehrlich. i feel stupid, and contagious. nirvana. smells like … how low?

and keep making me smile. bloc party. this modern love. ich lade mir gerade legal das neue windows in der beta 2 version runter. sind zwar 3 gigabyte, aber dieses windows hat einfach so viele neue features und ein geiles design, dass ich nicht bis ende 06, oder 07 warten möchte. ich wurde wieder einmal von einer wichtigen freundin enttäuscht. ihr name? dani. zwischen uns ist nichts mehr. nichts zwischenmenschliches, unsere freundschaft scheint … nur von kurzer dauer gewesen zu sein. whatever.

wenn du lachst. von juli. wow. musik hat für mich den absoluten gänsehautftaktor. wenn ich mit freunden fast sonnenstrahlenartig in der wiese oder am steg liege und dann wonderwall zu singen beginne, und jeder singt mit. das ist für mich einfach unglaublich. die version von danni carlos ist … najo … nicht gerade … gut. there are many things, that i would like to say to you … but i don’t know how. fuck. wie oft ist das bitteschön. bei mir sicher täglich. das ich einfach … dass ich mich einfach nicht traue, irgendetwas zu sagen, was mir aber so sehr auf dem herzen liegt. i don’t need your reasons. don’t tell cos’ it hurts. don’t speak. eines der schmerzlichsten lieder das ich kenne. daran hängt meine erinnerung an das scheinbare auflösen unserer freundschaft. elli und meiner. it’s all ending, you better stop pretendin’ who we are.

ich denke schon wieder viel zu viel nach. i look at her she stares almost straight back at me. but her eyes glaze over like she is looking straight through me. then her eyes must have closed for what seems an eternity. when they open up she is looking down at her feet. dry your eyes. gleich gehts zum see. also in 3 stunden. irgendjemand möchte mit mir sprechen. ich will aber nicht.

Even Angels Fall.

einen fünfer. in mathe. mein dritter in diesem jahr. ich brauche eine sehr gute prüfung, um dieses jahr noch positiv abzuschließen. meiner lehrerin wäre es am liebsten, dass ich eine nachprüfung mache … weil ich dann den ganzen stoff der siebten klasse lernen müsste, und dann in der achten einen vorsprung habe. aber das schaff ich nicht. wenn es zu einer nachprüfung kommen sollte, hör ich mit der schule auf. aus. das schaff ich sicher nicht. ich hoffe, noch in diesem schuljahr alles positiv abzuschließen. weil sonst spring ich entweder von einer brücke oder ich höre mit der verdammten schule auf. ersteres wär mir lieber. echt. ich habe so gehofft, dass das ein vierer wird. aber nein. verdammt. zuhause einen stress, in der schule … und mein ganzes leben. alles scheiße.

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