
diese drei kurzen wörter sind für viele die schönsten worte der welt. für mich auch … keine frage. aber am schönsten sind diese wörter, wenn man sie aus dem mund seines gegenübers hört. ich habe sie bis jetzt viel zu oft nur aus meinem mund gehört. Auf die gegenreaktion mit denselben wörtern und dem hinzugefügten „auch“ warte ich bei eigentlich allen (bis auf eine ausnahme) noch immer. niemand außer elli hat jemals zu mir „ich liebe dich“ gesagt.
zuletzt nahm ich diese worte für eine ganz besondere frau in den mund. falsch, ich hab sie nicht in den mund genommen. Ich habe es meiner feigheit wegen per icq geschrieben. weil ich da nicht den blick erhaschen muss, weil ich da zuallererst so viel schreiben kann, wie ich will, mir alles von der seele schreiben kann, und die person am anderen ende der leitung kann das alles erst lesen, wenn ich enter gedrückt habe.
mein großes problem ist und bleibt, dass ich mich fast immer in jemanden verliebe, mit dem ich eine besondere, eine unglaubliche freundschaft führe. Ich kann mich erst in jemanden verlieben, wenn ich mir auch vorstellen kann, mein ganzes leben mit ihr zu verbringen. Und deshalb, an tagen wo ich mit meiner besten freundin so unglaublich viel spaß habe, komme ich meist nach hause, mit verliebtem blick und der vorstellung, was wäre wenn?
doch dieses mal rede ich nicht von elli, auch nicht von magdi … diesmal ist es die dani. seit august 05 mein „kumpel“, seit dezember 05 meine große liebe. ihr habe ich diese botschaft mit den drei symbolischen worten per instant messenger geschickt. was ich zurückbekam, war das, was ich befürchtet, was ich insgeheim sogar erwartet habe. für sie wird es immer eine besondere freundschaft sein. für mich wird es immer etwas mehr sein.
ihr lachen, ihr gesicht, ihr charakter, ihre augen … all dass lässt mich stocken, stielt mir den atem. Ich könnte in ihren augen versinken, ihrem lachen stundenlang zuhören, sie ständig betrachten. für mich ist sie eine art tabula rasa. sie löscht alle meine gedanken, die vorher waren, und es bleibt nur der augenblick. und diese augenblicke lassen in mir immer wieder die hoffnung aufblitzen.
wie oft hat sie mich schon enttäuscht, mich auch verletzt? ich weiß es nicht, zumindest oft genug. jedes ,al dachte ich mir, wie das nur schon wieder passieren konnte. das ich in einer frau so tief versinke, das der rettende hafen weit entfernt. und es scheißegal ist, wie viel scheiße sie auch baut, wie sehr sie mich auch verletzt. ich kann für sie einfach keinen hass, keine abneigung entwickeln. ich kann nicht. dazu sind diese drei worte zu sehr in meinem herz eingeankert. ich liebe sie … ja, das ist die einfache erklärung, was los ist. ich liebe sie. bedingungslos. ich kann meine gefühle einfach nicht verdrängen. ich werde sie immer lieben. daran wird sich nie etwas ändern. da kann sie einfach tun, was sie will.
aber ich bin doch eines froh. durch die verletzungen die meine gefühle, meine seele erleiden merke ich immer, bei wem ich wirklich zuflucht finden kann. elli, susi und magdi haben für mich immer ein offenes ohr, vor allem meine elli. ein anderer bester freund, der einzige männliche in der riege … naja, auf den … okay, ich kann ihn auch nicht hassen, nicht scheiße finden, für das, was er getan hat. okay, ich fand schon scheiße was er getan hat. auch er hat dadurch meine gefühle verletzt. was er getan hat?
naja, am faschingssamstag schliefen wir alle (vier an der zahl) bei thomas (kitzi): felix, datsch, dani und ich halt. und wie viele (eigentlich alle) wissen werden, sind datsch und dani ex-partner. und der alkohol und verborgene zurückgedrängte gefühle ließen es halt so geschehen, wie es eben geschah. ich lag aber, nicht schlafen, neben ihnen, und sah, wie sie eben das taten, was sie taten. ich kann es beiden verzeihen, sie haben nichts unrechtes getan. aber ich finde es gemein und sozusagen falsch, was datsch abgezogen hat. mit mir am anfang des langen abends über alles zu reden, um dann, neben mir eben jenes zu tun.
das ist jetzt wohl der stärkste einschnitt in mein herz. ich wollte, das das letzte wochenende nie geschehen ist, das ich das alles nicht erlebt habe. denn dieses wochenende sollte eines der schönsten werden. das schönste ever. aber es wurde zu einem gefühlschaos der besonderen sorte. jedes mal, wenn ich an die szene bei thomas zurückdenke, versuche ich diesen gedanken sofort zurückzudrängen.
ich weiß: höchstwahrscheinlich wird das alles nie etwas werden. ich weiß es nicht, aber ich denke, dass es so sein wird. weil dani, im gegensatz zu ihrer eigenen aussage, viel zu sehr auf das äußere sieht. da haben natürlich leute wie datsch eintausendmal bessere chancen als so jemand wie ich. das soll jetzt nicht zu einem selbstmitleidseintrag werden, wahrscheinlich ist er zwar gerade dass geworden, aber mir geht’s wirklich nicht besonders gut. und ich liebe sie trotzdem.
auch die befürchtung, dass sie diesen eintrag liest, muss ich haben. aber mir ist es egal. ihr muss das alles bewusst sein, ich hoffe nur, dass sie deswegen nicht die freundschaft abbricht. vielleicht werden meine gefühle irgendwann wieder nachlassen. vielleicht.
aber in so vielen fernsehserien wird das etwas mit den besten freunden als beziehungspartner. zumindest kurzweilig. beispiele? dawson’s creek (okay, schlechtes beispiel), everwood … okay, mir gehen die argumente aus. aber zumindest everwood zeigt mich in der rolle des arztsohnes. bis über alle ohren in seine beste freundin verliebt versucht er immer wieder, dass auch sie die gefühle, die sie für ihn hat, herauszulocken. ich kann mich mit ihm super identifizieren.
vielleicht wird das ganze was, vielleicht auch nicht. aber ich werde sie lieben. daran wird sich nichts ändern.
i need to hear that you die for me
again and again and again
p!nk






drei